Donnerstag, 24. August 2017

Rezi - Die Brut: Die Zeit läuft von Ezekiel Boone

Inhalt:
Sie sind da. Und sie sind nicht aufzuhalten.
+++ Fleischfressende Spinnen haben Los Angeles, Oslo, Delhi und Rio de Janeiro befallen. +++ Millionen von Menschen sind weltweit gestorben. +++ Da gibt die Wissenschaftlerin Melanie Guyer Entwarnung. Die Spinnen sterben, die Plage scheint überstanden. +++ In Japan wird ein Kokon gefunden, der Spinneneier gigantischen Ausmaßes enthält. +++ In Los Angeles verlassenen Überlebende die Quarantänezone mit Waffengewalt. Weltweit müssen die Regierungen einsehen: Der Ausnahmezustand kann nicht aufgehoben werden. +++ Jetzt muss die Präsidentin der USA mit einer schrecklichen Nachricht an die Presse: Jeder ist auf sich alleine gestellt. +++
Nervenzerreißende Spannung - Gegen diesen Thriller haben Sie keine Chance!

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (24. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 359603583X
ISBN-13: 978-3596035830
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,2 x 19 cm

Meine Meinung:
Vielen lieben Dank lieber Fischer Verlag, das ich auch dieses Mal das Buch wieder vorab habe lesen dürfen.
Natürlich konnte ich das Buch nicht aufschieben, sondern habe es mir direkt geschnappt und gelesen. Allerdings war ich nach dem grandiosen Einstiegsband dann doch ein wenig enttäuscht. Dieser Band ist definitiv um einiges schwächer als der erste Band. Fast als hätte man bewusst das Tempo gedrosselt um eine bewusste Atempause herüber zu bringen, dabei wurden jedoch die Kapitel bzw. eher Abschnitte um einiges in die Länge gezogen. Was sich ein bissen mehr als notwendig auf meinen Lesefluss ausgewirkt hat, denn ich geriet hin und wieder ins Stocken (also mein Lesefluss), obwohl ich dann doch an einem Tag fast das komplette Buch durchgelesen hatte.
Dennoch ist es super geschrieben, sodass man es flüssig von Anfang bis Ende lesen kann, was dann doch ein bissen die Situation gerettet hat. Schlecht hingegen fand ich, dass immer wieder neue Personen hinzugekommen sind und man quasi ständig, neben den bereits bekannten Protagonisten, auf neue Unbekannte trifft, die mit ziemlich kurzen Episoden eher verwirren als zum großen Ganzen der Story beizutragen. Diese kurzen Episoden hätte ich ehrlich gesagt am liebsten überblättert, genauso wie die elendig langen Gespräche der Präsidentin selbst.
Ich meine, klar die haben da sowas wie eine Apokalypse, aber irgendwie fände ich es wichtiger zu wissen, woher das alles kam bzw. woher die Brut stammt. Das rückt irgendwie leider auch ziemlich in den Hintergrund. Nichtsdestotrotz waren die Kapitel über die Brut meine liebsten überhaupt, denn die haben mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich gegen Ende des Buches selbst angefangen habe, mir schwarze Schatten in meinem Blickfeld einzubilden. Daher hab ich das Buch immer wieder kurz herunter genommen um zu schauen ob es auch wirklich nur Einbildung war (man kann ja nie wissen).
Aber aller Fehler zum Trotz, ich war dennoch begeistert. Genau deswegen habe ich mich hier entschieden, ganze 7 Rosenblätter fallen zu lassen. Ihr solltet die Reihe unbedingt lesen, vor allem wenn ihr Filme wie ‚Lavalantula‘ und ‚Sharknado‘ liebt.

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