Sonntag, 9. Juli 2017

Rezi - Das Mädchen im Dunkeln von Jenny Blackhurst

Inhalt:
SEINE FREUNDE SOLLTE MAN SICH GUT AUSSUCHEN - SEINE FEINDE NOCH BESSER -
Als Karen Brown ihre neue Patientin zum ersten Mal sieht, hält sie Jessica für einen psychologischen Routinefall: eine gelangweilte Frau, die ihren tristen Alltag mit einer heimlichen Affäre aufpeppt. Doch schon nach ihrem ersten Gespräch hat Karen das Gefühl, dass Jessica geradezu besessen ist von der Ehefrau ihres Liebhabers. Als wenig später die Leiche jener Frau gefunden wird, steht die Polizei vor Karens Tür. Sie gilt als dringend mordverdächtig. Karen ahnt, dass Jessica sie nicht zufällig ausgewählt hat - und dass es ein großer Fehler war, Jessica zu unterschätzen -
DER NEUE ROMAN DER SPIEGEL-BESTSELLERAUTORIN - FESSELND, ABGRÜNDIG UND ABSOLUT UNVORHERSEHBAR
»In ihrem Debütroman Die stille Kammer entfesselt die 29 Jahre alte Britin Jenny Blackhurst ein Gefühlschaos, beklemmend und mitreißend.« Kölner Stadt-Anzeiger

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (16. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 340417416X
ISBN-13: 978-3404174164
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Originaltitel: Before I let you in
Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 3,2 x 18,8 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch ist mir im Laden so sehr aufgefallen, dass ich es direkt mitnehmen musste. Es ist zwar noch ein Weilchen auf dem SuB verblieben, aber da ich jetzt sehr große Lust hatte einen Psychothriller zu lesen hab ich danach gegriffen und es auch regelrecht gesuchtet. Es geht wirklich stark ans Nervliche ran, was ich besonders gut fand, allerdings hat der Schreibstil mich teilweise so verwirrt, dass ich viele Stellen noch einmal habe lesen müssen, was meinen Lesefluss komplett aus dem Gleichgewicht gebracht hat.
Was bei einem solchen Buch unglaublich schade ist, denn das Thema ist hier unglaublich gut gewählt worden. Besonders Jessica hat mir ein ums andere Mal immer wieder Gänsehaut gebracht, was an ihrer unglaublich psychopathisch veranlagten Art lag und sie sogleich zu einem großen Schrecken gemacht hat. Sie ist Patientin bei Karen und das, obwohl sie nicht wieder hinbekommen werden will, sondern einfach aus Prinzip. Was ich irgendwie schon richtig genial finde.
Allerdings gibt´s da so viele Personen die eine Rolle spielen, dass ich die eigentliche Hauptperson, die eigentlich Karen darstellen soll, völlig aus dem Augen verloren habe. Ständig gab es Kapitel mit Eleanor und Bea. Kaum welche mit Karen selbst, was ich eher als Minuspunkt gewertet habe. Dann war auch noch der Punkt, dass es hier Kapitel gab, die eher Teil einer Befragung waren, Kapitel die in der Ich-Form niedergeschrieben wurden und Kapitel die ganz normal in der erzählenden Form verfasst sind. Was oft ein kleines Durcheinander für mich gewesen ist.
Was ich auch als Störfaktor empfunden habe, war das lange hin und her in der Story. Klar ist es in drei Teile aufgebaut, aber muss man hier wirklich fast den ganzen Teil 1 nutzen um den Erzählfluss komplett in Gang zu bringen? Meiner Meinung nach hätte man das auch anders lösen können, sodass nicht so viel von der gerade aufkommenden Spannung verloren geht.
So ist es war gute und auch spannende Lektüre, aber dennoch bleibt sie schwerlich bis kaum im Gedächtnis haften, sondern ist eher etwas, das im Dunkeln zurückbleibt (haha, Anspielung genial gelungen). Daher möchte ich für dieses Buch ganze 5 Rosenblätter fallen lassen. Es hat mich einfach nicht komplett überzeugen können.

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