Montag, 8. Mai 2017

Rezi - Lady Moonshine von R. M. Schroeder

Inhalt:
Südstaaten-Romantik und Prohibition – ein abenteuerliches Frauenschicksal, ein Gangster- und Liebesroman zur Zeit der „Roaring Twenties“.
Mallory Kendrick träumt den amerikanischen Traum von einem besseren Leben, doch auf ihrer kleinen Farm in Virginia, wo sie mit Vater und Bruder lebt, reicht es gerade fürs Nötigste. Es ist die Zeit der Prohibition, und Mallory entdeckt ein besonderes Talent: Bald schon ist sie für ihren ausgezeichneten Brandy als ›Mallory Moonshine‹ bekannt und gerät immer mehr in den Sog einer schillernden Halbwelt. Aus der abenteuerlustigen jungen Schwarzbrennerin wird eine Getriebene, die ihren Weg finden muss und schließlich ganz eigene Ziele verfolgt inmitten zwielichtiger Verehrer, den Hütern des Gesetzes und skrupellosen Gangsterbossen im verruchten Kosmos der Zwanziger Jahre …

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 656 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426517868
ISBN-13: 978-3426517864
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4,5 x 21,1 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich schon durch sein Cover unheimlich in seinen Bann gezogen. Aber als ich dann auch noch gelesen habe, wovon es handelt, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
Die goldenen Zwanziger haben mich irgendwie angezogen, sodass ich alles zu lesen versuche, was ich auftreiben kann. Dieses Buch hat dabei unglaublich geholfen, denn es ist durch seine sehr spannend gewählte Schreibweise eines, das den Leser nicht mehr loslässt. Durch Authentizität und prägende Charaktere besticht dieses Buch, sodass man als Leser glaubt, man stünde direkt daneben, statt nur vor den Seiten zu sein.
Vor allem Mallory selbst hat mich fasziniert, denn besonders die Stärke, die sie ausmacht, gefällt mir hier an ihr. Auch ihre Begeisterung und ihr Rachedurst waren Dinge, die sie einzigartig wirken lassen. Ist sie doch zwischen Gangstern und zwielichtigen Gestalten, die einzig schillernde Gestalt. Sehr gut gemacht finde ich auch, dass ihr Lebensweg hier über gut 10 Jahre beschrieben wird.
Zu keinem Zeitpunkt hatte ich hier das Gefühl, nur ein Buch in den Händen zu halten. Es ist eher vergleichbar mit einem kleinen Schatz. Einzig das es sehr schlicht gehalten ist und nicht glitzert, lässt dieses Buch eher unauffällig wirken.
Mich hat es zudem auch unglaublich zum Nachdenken gebracht. Hätte ich genauso reagiert wie Mallory es getan hat? Wäre ich stark genug für ihren Weg? Diese und noch mehr Fragen stelle ich mir auch noch sehr lange nach dem Lesen und grüble ständig darüber nach, wie es wäre, wenn ich Mallory selbst wäre. Würde sich der Lauf der Geschichte des Buches dann komplett ändern?
Allerdings müsst ihr, um das zu erfahren, das Buch schon selbst lesen.
Ich jedenfalls kann es euch nur wärmstens ans Herz legen. Lest es unbedingt, denn es gibt so viel mehr, als alle Seiten dieser Welt nur erzählen könnten. Genau deswegen kann und will ich nur vollen 10 Rosenblätter fallen lassen.

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