Dienstag, 21. März 2017

Rezi - Das Paket von Sebastian Fitzek

Inhalt:
Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek!
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Droemer HC (26. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426199203
ISBN-13: 978-3426199206
Größe und/oder Gewicht: 14 x 3 x 21,6 cm

 
Meine Meinung:
Das Buch war wieder ein Buch, das ich unbedingt habe lesen müssen! Zum einen ist es ein Fitzek, wo der Name bereits Spannung verspricht. Zum anderen geht es um ein Thema, das ich wirklich mehr als nur feier, denn auch ich erwarte mehr als genug Post. Also ist nicht ausgeschlossen, dass einem sowas auch mal passieren könnte (ja Thriller-Fan lässt grüßen).
Allerdings hat sich dieses Versprechen nicht einlösen können, denn schnell war klar:
Das Buch ist eher für den Massenmarkt geschrieben worden.
So habe ich hier schnell die Lust verloren überhaupt dranbleiben zu wollen, weswegen es mir trotz des einfach gehaltenen Schreibstils schwergefallen ist, weiter zu lesen. Von Anfang an war ich von der Protagonistin eher abgeschreckt, denn ich wurde absolut nicht warm mit ihr, sie hat dafür viel zu viele Dummheiten gemacht, wo man sich einfach nur an den Kopf packen konnte. Deswegen habe ich mir hier kaum einprägen können, welche Merkmale Emma eigentlich ausmachen.
Genau das finde ich eigentlich schade, aber es konnte mich eben leider nicht überzeugen. Nicht des Stils wegen, sondern eher von der Umsetzung und dem Tatbestand an sich.
An einigen Stellen habe ich es einfach als an den Haaren herbeigezogen empfunden, sodass ich eher schmunzeln musste als das ich mich richtig auf das Buch hätte einlassen können. Deswegen möchte ich hierfür auch nur 4 Rosenblätter fallen lassen.
Wie ist es euch beim Lesen ergangen?

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