Mittwoch, 22. Februar 2017

Rezi - Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen von Rick Riordan

Inhalt:
Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft nicht wirklich ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen, dann vergiftet jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Nur das goldene Vlies kann jetzt noch helfen. Das aufzutreiben ist allerdings weitaus schwieriger als Percy gedacht hat - ein abenteuerlicher Wettlauf um das Leben Grovers und die Sicherheit des Camps beginnt.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Carlsen (25. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551310599
ISBN-13: 978-3551310590
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: Percy Jackson: Sea of Monsters
Größe und/oder Gewicht: 10,7 x 3 x 18,8 cm

Meine Meinung:
Auch das zweite Abenteuer von Percy ist sehr gelungen geschrieben. Sogar schriftstellerisch flüssiger als der erste Band, was die Entwicklung von Percy und dem Rest der Figuren sogar noch verstärkt.
Diesmal ist das gesamte Camp in Gefahr, denn die Grenze beginnt sich aufzulösen und somit werden auch die Ungeheuer auf die Halbblute aufmerksam. Jemand hat die Fichte Thalia vergiftet und dies kann nur durch einen Auftrag behoben werden.
Ein sehr magischer Gegenstand soll hier helfen, doch diesmal bekommt diesen Auftrag nicht Percy, sondern Clarisse, Tochter des Ares. Gut ich geb es zu, ich mag sie nicht sonderlich, zumindest in Band 1 und 2 nicht, dennoch bewundere ich ihre Stärke, ihren Mut und ihre Tapferkeit sehr. Auf ihre sehr harte Art ist sie mir dann dennoch an einigen Stellen sehr sympathisch geworden, auch wenn sie selbst sich das immer wieder kaputt macht.
Percy selbst ist in seinem ständigen Groll gefangen, was ihn manchmal echt anstrengend gemacht hat, dennoch ist er noch immer mein besonderer Liebling und durch seine Naivität oft sehr unterhaltsam. Auch diesmal imponiert mir hier seine unglaubliche Treue zu den Göttern, auch wenn er selbst nicht gerade viele positive Erlebnisse mit ebendiesen hatte. Auch die Tatsache, dass er plötzlich mit einem Bruder gesegnet ist macht für ihn die Tatsache nicht zwingend leichter, den Tyson ist nicht so, wie die anderen Halbblute.
Dennoch mag ich ihn, denn durch seine recht kindliche Art ist er mir unheimlich ans Herz gewachsen und wird diesen so schnell nicht mehr los.
Annabeth und Grover selbst haben sich auch stark weiterentwickelt, was ich persönlich sehr spannend zu lesen fand, man erfuhr sehr viel von den beiden und das hat mein Herz zum Teil sehr berührt. Auch Luke kann ich sehr gut verstehen, hat er doch einen nicht zu bändigenden Hass auf seinen Vater entwickelt. Gut meinen eigenen Vater hasse ich zwar nicht, aber ich kenne ihn kaum, was dennoch eine Gemeinsamkeit mit einem Halbblut irgendwie aufweist. Aber ich schweife ab.
So alles im allem ist dieses Buch sogar noch besser als sein Vorgänger, denn es entführt uns noch tiefer in die bestehende Welt der Götter und lässt uns dennoch mit Fragen und Spekulationen zurück. Genau das liebe ich sehr an Büchern und ich bin auch sehr froh, dass es noch weitere Abenteuer mit Percy und seinen Freunden gibt, die ich zusammen mit ihm erleben kann.
Deswegen lasse ich auch hier ganze 10 Rosenblätter fallen.
Lest die Reihe unbedingt, solltet ihr sie noch nicht kennen!!!

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