Sonntag, 26. Februar 2017

Rezi - Black Dagger: Phury & Cormia von J. R. Ward

Inhalt:
Um der unglücklichen Liebe zu Bella, der Frau seines Zwillingsbruders, zu entkommen, hat der Vampirkrieger Phury es auf sich genommen, der Primal der Vampire zu werden. Als er bei seiner Amtseinführung der wunderschönen Auserwählten Cormia begegnet, hofft er, Bella endlich vergessen zu können. Doch Cormia zweifelt an Phurys Aufrichtigkeit, und schließlich muss er etwas tun, woran er in seinem ganzen zweihundertjährigen Leben noch nie gedacht hat: um eine Frau kämpfen!

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 768 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453318072
ISBN-13: 978-3453318076
Originaltitel: Lover Enshrined
Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 5 x 18,5 cm

Meine Meinung:
Auf die Geschichte von Phury war ich selbst wirklich sehr neugierig, hat er mich doch besonders interessiert. Er ist auf eine Art und Weise besonders, die mich dazu verleitet, ihn immerzu in den Arm nehmen zu wollen. Wahrscheinlich hätte ich mich sofort in ihn verliebt, wenn ich ihm auf der Straße begegnet wäre, aber ich glaube das gilt jetzt eher als Wunschtraum.
Seine innere Zerrissenheit verleitet ihn dazu, immer mehr zu wollen als gut für ihn ist, was mich an der ein oder anderen Stelle sehr zum Weinen gebracht hat, denn es war alles andere als leicht für ihn gewesen. Von Anfang an habe ich äußerst emotional auf ihn reagiert, was mich auch letzten Endes zerstört zurückgelassen hat, denn all das was er hat durchmachen müssen hat mich richtig hart getroffen. Vor allem als er sich endlich neu verlieben konnte und Cormia ihm zu verstehen gegeben hat, dass sie ihm nicht glaubt hat in mir ein großes Loch geformt, das mich in eine Art innerliche tiefe Trauer gestürzt hat.
Dabei kann ich sie sehr gut verstehen, denn sie hat miterlebt wie sehr Phury Bella liebt und als sich dies dann änderte konnte und wollte sie es nicht glauben. Okay, das würde ich an ihrer Stelle auch nicht tun, wenn ich ehrlich bin. Aber trotz ihrer starken Gefühle für ihn, ist sie stark geblieben und hat ihn wohl wissen um sich selbst kämpfen lassen.
Genau das war hier auch wirklich von Vorteil für die Geschichte, denn sie weißt dadurch eine besondere Gefühlsstärke auf. Bringt sie einen selbst doch so durcheinander, dass man an nichts anderes mehr denken kann und will. Zumindest erging es mir hier so. Ich war so unheimlich stark im Sog der Story versunken, dass ich nichts um mich herum mehr mitbekommen habe.
Und aus diesem Grund lasse ich hier volle 10 Rosenblätter fallen.

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