Sonntag, 8. Januar 2017

Rezi - Keine Ahnung wo wir hier gerade sind von Sina Pousset

Inhalt:
Ein bisschen ist das mit dem Fernbus wie mit einer durchzechten Nacht. Man kommt dehydriert und zerknautscht zu Hause an und schwört sich: nie wieder. Bis zum nächsten Mal. Denn wer billig und flexibel verreisen will, muss in den Bus. In seinem Inneren herrscht fröhliche Anarchie: Es gibt keine Sitzplatzreservierung, keine Businessclass, keine Gepäckaufgabe. Beziehungen werden kurz vor der Abfahrt in Hamburg beendet und auf dem langen Weg nach München beweint, der Fahrer steht auf Helene Fischer, und der Typ hinten links lässt garantiert seinen Geldbeutel an der Tankstelle liegen. Dennoch schwören Millionen auf den Bus. Auch Sina Pousset steigt leidenschaftlich gerne ein und erzählt in ihrem Buch hautnah vom letzten großen Abenteuer unserer Zeit – dem Fernbusfahren!

Informationen zum Buch:
Broschiert: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442159075
ISBN-13: 978-3442159079
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,7 x 20,5 cm

 Meine Meinung:
Dieses Buch musste ich allein schon deswegen zur Rezension anfragen, weil ich selbst gern Bus fahren und auch selbst schon so meine Erfahrungen mit dem Fernbus gemacht habe. Allerdings musste es danach noch ein kleines bisschen warten, bis ich es schließlich endlich beginnen konnte. Aber durch den recht leicht aufgesetzten Schreibstil ging das Lesen doch relativ schnell von der Hand sodass ich es innerhalb weniger Tage durchgelesen habe.
Sina beschreibt ihre Erlebnisse hier zwar sehr humorvoll, allerdings wirkt es meiner Meinung nach oft auf zu überspannt, sodass mir mitunter der Gedanke kam, dass hier zwingend versucht worden ist ein bisschen mehr Humor als notwendig einzubauen. Besonders da einige ihrer Erlebnisse hier wirklich für sich selbst hätten sprechen können. Dies hat mir dann doch etwas den Lesefluss verhagelt, wie ich gestehen muss.
Nun ja, jedenfalls kann ich viele ihrer beschriebenen Erfahrungen nicht wirklich nachvollziehen, allen voran das dreimalige und nacheinander erfolgende verpassen des gewünschten Busses (immerhin warten die Fahrer aufeinander, wenn man denn einen Anschluss braucht und über den aktuellen Busfahrer dem anderen durchsagen lässt er möge doch bitte warten).
So wirkte für mich dieses Buch alles in allem recht aufgesetzt und nicht wirklich authentisch, weswegen ich hier nur 3 Rosenblätter fallen lassen kann. Vielleicht sind die Autorin und ich aber auch nur zu verschiedene Mitfahrende, wer weiß, jedenfalls war es nicht ganz meins.

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