Freitag, 30. Dezember 2016

Rezi - Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele von Suzanne Collins

Inhalt:
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem – in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben! Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Sie beide wissen, dass es nur einen Sieger geben kann. Allerdings scheint das Peeta nicht zu kümmern, denn er rettet Katniss das Leben. Sind seine Gefühle ihr gegenüber vielleicht doch nicht nur gespielt, um das Publikum vor den Bildschirmen für sich einzunehmen? Katniss weiß nicht mehr, was sie glauben darf – und vor allem nicht, was sie selbst empfindet….

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Oetinger Taschenbuch; Auflage: 1 (1. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841501346
ISBN-13: 978-3841501349
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: The Hunger Games 1
Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3,2 x 19,1 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich gelesen, weil es mich angeschrien hat, dies endlich mal zu tun. Lange stand es in meinem Regal und hat darauf gewartet, dass ich endlich mal den Weg nach Panem einschlage. Gesagt getan, vor ca 2 Wochen hab ich mich endlich mal getraut und nun ja, wie soll ich es sagen? Ich wurde bitterlich enttäuscht.
Mit Katniss kann ich mich leider so gar nicht anfreunden, denn sie ist eine äußerst unsympathische Protagonistin. Ständig sieht sie in allem und jedem was Schlechtes, was mich während des Lesens unheimlich genervt hat. Auch ihre ständige Obsession dem gereichten Essen gegenüber war so nervig (und ja, ich hab Hunger bekommen ^^), weil sie entweder an das Essen dachte oder wie mies alles um sie herum doch war. Zudem ist sie auch sehr flach geblieben, was mich enttäuscht hat, denn viele loben sie als starke Heldin. Nun, genau das konnte ich in ihr nicht sehen. Ich seh in ihr ein engstirnig stures kleines Mädchen, welches sich weigert, auch mal um Hilfe zu bitten und sich lieber selbst bemitleidet.
Sowas geht mir während des Lesens gewaltig auf den Keks, denn dadurch kann ich das Buch nicht wirklich genießen. Prim dagegen war für mich, obwohl sie nur recht kurz wirklich selbst dabei war, die Stärkere der beiden Geschwister und ich glaube, ich wäre lieber in ihre Gedankenwelt eingetaucht, als in die von Katniss. Deswegen habe ich irgendwann leider auch das Buch zur Seite gelegt, weil ich einfach keinen Zugang zum Buch gefunden habe, auch wenn die Grundstory an sich recht gut durchdacht war, aber eben durch Katniss wurde dies eher in den Hintergrund gestellt, als das der Leser wirklich viel über Panem selbst erfährt.
Daher kann ich möchte ich hier nur 3 Roseblätter fallen lassen, eben weil dieses Buch nicht ganz das war, war ich anhand der vielen Lobpreisungen erwartet habe.

1 Kommentar:

  1. Hey,
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    LG Benedikt von
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