Mittwoch, 2. November 2016

Rezi - Wédōra: Staub und Blut von Markus Heitz

Inhalt:
Lebensspendend oder todbringend, geheimnisvoll oder verkommen - Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung? Willkommen in Wédōra, dem Schauplatz von Markus Heitz' neuem Dark-Fantasy-Roman Wédōra - Staub und Blut.
Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt die schwer befestigte Stadt Wédōra. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija.
Doch Wédōra steht kurz vor einem gewaltigen Krieg, denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf die mächtige Stadt.
Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele Seiten interessant sind.

Informationen zum Buch:
Broschiert: 608 Seiten
Verlag: Knaur HC (1. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426654032
ISBN-13: 978-3426654033
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4,3 x 20,8 cm

Meine Meinung:
Bei diesem Buch habe ich sehr lange mit mir gerungen und gekämpft, wirklich in das Buch eintauchen zu können. Daher hat sich die Rezension auch sehr lange herausgezögert. Noch immer hing mir das ‚Aera-Fiasko‘ nach, was mich irgendwie daran gehindert zu haben scheint, in dieses Buch eintauchen zu können. Dabei war das vollkommen unbegründet, denn dieses Buch ist wieder ein Heitz, wie ich ihn mir gewünscht habe.
Markus Heitz hat hier eine wüstenbeschaffene Welt geschaffen, die wirklich sehr hart zu bestehen ist. Mitten drin seine beiden Protagonisten Liothan und Tomeija, die zusammen die Wüstenstadt Wedora betreten, jedoch so rasch getrennt werden, dass man als Leser abwechselnd den Wegen der beiden mittels wechselnder Perspektiven folgen kann. Das gestaltete sich für mich äußerst spannend, denn es gab immer wieder etwas Neues zu entdecken, sodass ich aus der Faszination, die dieses Buch auf mich ausgeübt hat, nicht mehr herausgekommen bin.
Beide Protagonisten haben mich in ihren Bann ziehen können, sodass ich sie nicht nur sehr schnell in mein Herz geschlossen habe, sondern auch unbedingt aus dem Buch habe ziehen wollen um meine Wege mit ihnen zu verflechten. Dabei hat mir aus irgendeinem Grund (den ich mir selbst nicht einmal erklären kann) Liothan besonders imponiert.
Fantasy Liebhabern kann und muss ich diesen Roman einfach empfehlen, vor allem, wenn ihr Fan davon seid, dass sich wunderschön gestaltete Karten der Gegebenheiten vor Ort innerhalb des Buches befinden. Es fehlt hier nie an Spannung und/oder Nervenkitzel, sodass man dieses Buch, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand wird legen wollen. Deswegen ärgere ich mich auch, dass nicht eher der sprichwörtliche Knoten geplatzt ist, sondern ich wirklich so unglaublich lange hierfür gebraucht habe.
So kann ich nicht umhin hierfür ganze 10 Rosenblätter fallen zu lassen und eine klare Lese Empfehlung auszusprechen!

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