Mittwoch, 26. Oktober 2016

Rezi - Kontrolle. Macht. Tod.: Molden und die Fesseln der Angst von Klaus Schuker

Inhalt:
Eine schöne Frau zu quälen verschafft ihm Befriedigung. Ihren Willen zu brechen ist besser als jeder Sex. Von dieser Erkenntnis führen den Unbekannten nur wenige Schritte bis zum perfide kalkulierten Mord. Das erste Opfer ist eine Jurastudentin, das grausame Spiel beginnt. Es wird sechzehn lange, entsetzliche Tage dauern.
Wer steckt dahinter? Die Polizei tappt im Dunkeln, während der 54-jährige Privatdetektiv Molden mitten in die Ermittlungen gerät. Für seine Auftraggeberin verfolgt er Spuren, die sich als trügerisch erweisen, und verliebt sich leidenschaftlich in eine faszinierende Frau. Dabei merkt er nicht, dass er unaufhaltsam selbst in den Fokus des Mörders rückt. Und mit ihm Greta, deren bezauberndes Lachen seinen wunden Punkt berührt.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 271 Seiten
Verlag: fabulus Verlag; Auflage: 1., Erstauflage (28. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3944788311
ISBN-13: 978-3944788319
Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3 x 18,8 cm

 
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich durch sein schlichtes und dennoch einprägsames Cover in Verbindung mit seinem ziemlich interessanten Klappentext in seinen Bann geschlagen. Es versprach sehr spannend zu werden. Was Kapitel 1 ja letztlich auch war. Dann jedoch, wo die eigentlich Hauptfigur Detektiv Molden ins Spiel kam, wirkte der Schreibstil sehr abgehakt, teilweise schon recht auf Schulaufsatz-Niveau gehalten, sodass die Sätze eher wie nicht ausgefeilte Stichpunkte wirkten, denn als in sich stimmiger und flüssiger und vor allem fortlaufender Text.
Ob das jetzt mit meiner gewissen Erwartungshaltung an das Buch zusammen hängt oder ob ich das Buch in dem Sinne einfach überschätzt habe kann ich nicht sagen, denn das ist mein erstes Buch dieses Autors und ich wage zu behaupten, dass es auch das letzte Buch dieses Autors sein wird, das ich lese, denn mir persönlich gefällt sein Stil nicht. Dabei fühle ich mich eher als unbeteiligter Beobachter.
Dabei ist die Handlung jetzt auch eigentlich nicht wirklich schlecht gewählt und verspricht vor allem nervenaufreibende Spannung. Okay, auch die Namensgebung der im Buch geschaffenen Protagonisten und Nebenfiguren lässt sehr zu wünschen übrig, erinnert sie doch eher an ein vorangegangenes Jahrhundert, denn an ein aktuelles Zeitgeschehen. So war es für mich, als jemand der nur dann Thriller liest, wenn sie wirklich gut sind, nicht gerade ein Erlebnis dieses Buch zu lesen.
Das Einzige, was mir an diesem Buch wirklich außerordentlich gut gefällt, ist der rot eingefärbte Buchschnitt, denn dieser macht wirklich etwas für sich her und ich liebe generell eingefärbte Buchschnitte.
Dennoch konnte mich das Buch leider so gar nicht von sich überzeugen, weswegen ich hier nur 2 Rosenblätter vergebe. Vielen Dank an Literaturtest für das Rezensions-Exemlar.

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