Freitag, 12. August 2016

Rezi - Black Dragons: Ein Flirt mit dem Feuer von Katie MacAlister

Inhalt:
Aoife Dakar wird zufällig Zeugin eines übernatürlichen Mordes, doch niemand glaubt ihren Erzählungen. Als sie an den Tatort zurückkehrt, um nach Beweisen zu suchen, begegnet sie einem vorlauten Dämonenhund und einem herrlich nackten Mann, der sich nicht nur in einen Drachen verwandeln, sondern auch göttlich küssen kann. Aoife findet sich plötzlich in einer fantastischen Welt wieder, die gleichzeitig so aufregend wie furchteinflößend ist. Und sie lernt, dass man sich beim Spiel mit Drachen auch ordentlich die Finger verbrennen kann ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Lyx (14. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 373630188X
ISBN-13: 978-3736301887
Originaltitel: Dragon Fall
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,7 x 18,1 cm

Meine Meinung:
Ich war so überglücklich als ich dieses Buch erhalten habe, dass ich sofort meine aktuelle Lektüre unterbrochen habe, nur um bei meinem Kostya zu sein. Vielen lieben Dank an LYX hierfür.
Als ich dann jedoch mit dem Lesen begann, merkte ich sehr schnell, dass die ursprüngliche Idee von Katie bezüglich der Wyvern mehr als nur aufgewärmt klang. Teilweise fühlte es sich an, als hätte sie ihre Aisling Grey Reihe erneut geschrieben und nur ihre Figuren abgeändert. So konnte ich mich mit Aoife Dakar so gar nicht anfreunden, denn sie hatte keinerlei Tiefe und nahm vieles als gegeben hin, was sie meiner Ansicht nach hätte ändern können. Deshalb empfand ich sie oft als leicht dümmlich dargestellt, mit einem Charakter, der über die Libido selten hinausging und teilweise sogar darauf reduziert worden ist.
Kostya hingegen schien hierbei auch nur an einer Emotion festhalten zu wollen, nämlich seiner Anti-Alles-Haltung gepaart mit ganz viel Misstrauen und Wut. Ein stereotyper Wyvern wenn man so will, oder eben Frau (*zwinker*). Ich hatte mir dabei dennoch erhofft, etwas mehr von seinem Charakter kennenzulernen, was hier leider nicht der Fall war und sich somit enttäuschend auf mich als Leser ausgewirkt hat.
Einziger Pluspunkt waren die Momente mit meinem Liebling Jim (eigentlich Efrijim), der wie gewohnt erfrischend in seinem Chrakter war und auch in seiner Gestalt. So war auch der Schreibstil wie gewohnt locker und leicht, sodass man das Buch gut an einem Tag weglesen konnte, was ich letzten Endes auch gemacht habe, nur war eben diesmal mehr als eine nette kleine Unterhaltung für zwischendurch leider nicht drin. Deswegen denke ich, dass sie die Geschichte langsam ausgelutscht hat und eigentlich keine neuen Abenteuer mehr benötigt.
Deswegen möchte ich diesmal nur 4 Stöberkisten vergeben, da es mich zwar gut unterhalten konnte, mich aber nicht sonderlich für sich hat einnehmen können.

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