Montag, 11. Juli 2016

Rezi - Zwischen Mond und Verderben von Shannon Delany

Inhalt:
Nur der Mond kennt das Geheimnis ihrer Liebe!
Zwar kennt Jess nun als Einzige das dunkle Geheimnis um Pietrs Herkunft, doch eine gemeinsame Zukunft kann es für die beiden nicht geben. Den Werwölfen rennt die Zeit davon, ihr Dasein ist flüchtig. Und dann sind da noch Jess' Schuldgefühle, die Eifersucht – die sie schließlich in Dereks Arme treiben. Aber Derek ist nicht der, der er vorgibt zu sein, und seine Liebe raubt ihr jegliche Lebenskraft. Pietr kann und will sie nicht aufgeben … Und was ist mit der Prophezeiung seines Clans? Liegt in Jess' Blut die Rettung vor ihrem tödlichen Fluch?

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: cbt (12. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570380300
ISBN-13: 978-3570380307
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 12 x 4 cm

Meine Meinung:
In diesem zweiten Band knöpfte die Story nahtlos an das Ende des ersten Teils an, jedoch wurde es wirklich sehr konfus, denn diesmal kamen zu den üblichen Problemen mit Werwölfen, Mafia und CIA auch noch eine Menge Teenager Probleme dazu. Pietr geht Jessica aus dem Weg und das, ohne ihr zu sagen, warum eigentlich.
Genau diese Phase hat echt lange gedauert und so dafür gesorgt, dass es sich wirklich gefühlte Ewigkeiten hingezogen hat. So hat nach einem etwas schwachen Anfang eine eher ziemlich langgezogene Phase begonnen, bei der ich am liebsten das Buch gern zur Seite gelegt hätte. Allerdings hab ich mich doch weiter gequält, denn irgendwie musste ja auch die alte Form des Buches wieder kommen. Das hat aber bis ca. 70 Seiten vor dem eigentlichen Ende gebraucht. Das empfand ich als sehr schade, denn das hat das Buch echt aus der Bahn geworfen und mich dazu (teilweise).
Schade war auch, dass die Protagonisten hier sehr flach waren und keine wirklich tiefergehende Entwicklung durchmachten. Im Gegensatz zu Amy und Max, denn die beiden konnte ich wirklich sehr lieb gewinnen. Ich habe mich in ihn verliebt und das, obwohl er eigentlich so ein totaler Macho ist. Aber er zeigt hier wirklich enorme Größe und sein Beschützerinstinkt ist sozusagen auf dem Höhepunkt seines Lebens, was mich wirklich enorm zum Schmunzeln brachte jedoch auch zugleich für ihn erwärmt hat.
Dennoch gab es auch hier wieder zu viele Tippfehler in diesem Band, was dafür sorgte, dass ich erneut sehr oft aus meinem Lesefluss geworfen worden bin. So war es alles in allem eine recht enttäuschende Fortsetzung, die mich nicht wirklich überzeugen konnte.
Dafür vergebe ich ganze 3 Stöberkisten.
Schade auch, dass nur die beiden Teile übersetzt worden sind und die Story jetzt quasi eingefroren stehen bleibt.

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