Mittwoch, 8. Juni 2016

Rezi - Die Yogini von Ulli Olvedi

Inhalt:
Der neue spirituelle Roman der bekannten
buddhistischen Lehrerin.
Dies ist die abenteuerliche Lebensgeschichte einer starken Frau aus der verzauberten Welt des alten Tibet, erzählt von einer sterbenden Nonne, aufgeschrieben von einer jungen deutschen Frau, die sie dabei begleitet.
Krieg und Intrigen, Leidenschaft und innere Suche zeichnen Lenjams Weg. Sie wächst gemeinsam mit ihrer Ziehschwester Nyima und deren wohlhabenden Eltern in Osttibet auf, in einer Welt voller Götter, Geister und Dämonen, doch zugleich in der geistigen Welt des tibetischen Buddhismus. Angetrieben von ihrem größten Wunsch, eine Yogini, Schülerin auf dem tantrischen Weg zu werden, findet sie Meister und Meisterinnen und erlernt das Geheimnis der spirituellen Partnerschaft – eine eindringliche Geschichte von Glück und Leiden, Scheitern und Erfolg und dem Weg, sich von beidem zu befreien. Ein Buch mit faszinierenden Frauengestalten, die heute wie damals inspirieren können.

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Arkana (16. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442341450
ISBN-13: 978-3442341450
Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 5,2 x 22,2 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich allein schon durch seinen Klappentext gereizt und besonders das spirituelle Thema gekoppelt mit einer starken weiblichen Protagonistin hat mich davon überzeugt, es lesen zu müssen. Also habe ich der Anfrage schnell grünes Licht erteilt und war umso glücklicher als es endlich hier bei mir war. Beinahe umgehend habe ich also mit dem Lesen begonnen und war danach umso erstaunter, dass mich wirklich jeder Absatz darin zum Nachdenken angeregt hat.
So habe ich neben der spirituellen Entwicklung der Protagonistin auch eine eigene Entwicklung begonnen. Jede Geschichte, die sie erlebt hat, hatte somit einen Lerneffekt gehabt, was mich letzten Endes sogar dazu brachte, mit einer Art kleinerem Tagebuch hat beginnen lassen um meine Gedanken ein wenig besser zu ordnen.
Hier hat auch sehr gut gepasst, dass Religion und Aberglaube Hand in Hand gingen und beide Sachen dazu beigetragen haben um die Seele der Protagonisten zu formen. Besonders die Protagonistin Lenjam hat mich für sich eingenommen, da diese einen Weg zu gehen bereit ist, der einer Frau verwehrt ist und eigentlich von Männern dominiert wird. Dabei war sie außerordentlich authentisch, sodass ich am Ende sehr wehmütig auf Wiedersehen gesagt habe.
Die Autorin überzeugt hier mit einem Text, der recht anspruchsvoll zu lesen ist, dennoch aber sehr viel Gefühl mit hineinbringt und zugleich ihre eigenen spirituellen Erfahrungen wiedergibt. So gesehen, eine äußerst gelungene und zugleich einschlagende Geschichte, die jeder lesen sollte, der sich spirituell und vor allem mit dem Buddhismus im Speziellen beschäftigt. Es bringt dazu, eigene und neue Erfahrungen auf diesem Gebiet zu machen.
Genau dafür gibt es von mir ganze 10 Stöberkisten und eine klare Leseempfehlung!

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