Mittwoch, 25. Mai 2016

Rezi - Sommertraum mit Aussicht von Brenda Bowen

Inhalt:
Verzauberter August - ein ganzer herrlicher Monat auf einer kleinen Insel in Maine, weit weg von allem Stress. Für diesen Sommertraum mieten vier Frauen, die sich vorher nicht kannten, gemeinsam ein Cottage. Brenda Bowen erzählt in ihrem wunderbar unterhaltsamen Roman von der Magie eines Inselsommers, der Macht der Liebe und dem Mut zur Veränderung.
An einem drögen, nasskalten Frühlingstag entdecken Lottie Wilkinson und Rose Arbuthnot gleichzeitig das Inserat für ein Ferienhaus am Schwarzen Brett des Kindergartens. Spontan beschließen sie, es gemeinsam zu mieten, obwohl sich keine von beiden diesen Luxus leisten kann. Sie haben eine Auszeit so dringend nötig, dass sie das Risiko eingehen, sich mit zwei weiteren Gästen das Haus zu teilen.
Für vier Wochen kann man schließlich auch mit Fremden auskommen, oder?
Was sie nicht ahnen: der Vermieter des Hauses ist nicht nur an den Einnahmen aus der Sommervermietung interessiert. Nach ihrer Ankunft auf der Insel sind sie verzaubert von dem atemberaubenden Blick, der salzigen Seeluft, den langen, trägen Tagen. Losgelöst von ihrem Alltag, erliegen die vier mehr und mehr dem Charme von Little Lost Island, und auch die mitgebrachten Sorgen scheinen sich in der Atlantikfrische aufzulösen - bis Besuch eintrifft.
Ein hinreißender, in schöner Landschaft wie unterhaltsamen Verwicklungen schwelgender Roman.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (25. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596033381
ISBN-13: 978-3596033386
Originaltitel: The Enchanted August
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,7 x 19 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir freundlicherweise der Fischer Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt und ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich beim Verlag bedanken.
Als ich das Buch nämlich im Programm erspäht habe, hat mich das Thema und der Klappentext unheimlich fasziniert, handelt es sich doch um die Suche nach sich selbst und das in einem wirklich wunderschönen Sommerhaus. Selbst das Cover ist traumhaft gestaltet und zeigt eine am Strand sitzende Person. Mit anderen Worten: Genau das Richtige Buch für den tristen Alltag.
Mit dem Lesen kam allerdings schnell eine Ernüchterung, denn obgleich all der beschriebenen Schönheit konnte mich das Buch so überhaupt nicht in seinen Bann ziehen.
Obwohl die Figuren realistisch handeln, empfand ich sie als schwer bis gar nicht zugänglich und sehr flach in ihrer Entwicklung. Manchmal betraf diese Flachheit vor allem auch die Gespräche und Gedanken der Protagonisten selbst, was ich schade finde, denn ich möchte nicht alles in dreifacher Wiederholung lesen, sondern genießen was vor mir liegt.
Das gelang mir bei diesem Buch leider nicht, sodass das Lesen eher in einer Form des Selbstmasochismus ausartete. Ich hab regelrecht darum kämpfen müssen mehrere Seiten am Stück zu lesen, was, wenn man die Lobpreisungen auf dem Buchrücken betrachtet, mich eher hat an mir zweifeln lassen. Leider hat es sich auch nach knapp über der Hälfte des Buches nicht gebessert, weswegen ich dieses Buch schlussendlich beiseitegelegt habe.
So war es alles in allem ein Buch, das mit einem einfachen und leichten Schreibstil daherkam, mich jedoch durch, in meinen Augen, eher flache Protagonisten wieder in eine Art Verdrängung meinerseits führte. Daher möchte ich dem Buch auch nur 2 Stöberkisten verleihen.

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