Mittwoch, 18. Mai 2016

Rezi - Ruf der Dämmerung von Sarah Lark

Inhalt:
Ein unergründlicher See. Eine uralte Legende aus vergangener Zeit. Ein Junge mit fahlblondem Haar und Augen, so blau wie die Dämmerung. Seit Viola nach Irland, in die Heimat ihres Vaters, gezogen ist, hat sich ihr Leben von Grund auf verändert. Sie liebt die raue Landschaft und die Menschen. Doch niemals hätte sie damit gerechnet, dass ihre Gefühle ausgerechnet von einem Jungen wie Ahi erwidert werden. Ahi ist schön und rätselhaft. Doch ihn umgibt ein Geheimnis: Er ist ein Wassergeist. Seit jeher lebt sein Volk von der Lebensenergie der Menschen. Immer tiefer gerät Viola in den Sog dieser unmöglichen, verbotenen Liebe, einer Liebe, die sie in tödliche Gefahr bringt ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2012 (20. Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3843200475
ISBN-13: 978-3843200479
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,8 x 18,7 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Sarah Lark gelesen habe. Es wird definitiv nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein, denn ihr Schreibstil ist unglaublich mitreißend und vor allem herzerwärmend. Sofort hab ich mich mit Viola verbunden gefühlt und war Feuer und Flamme, wo sie noch gezögert hat. Welches Mädchen träumt bitte nicht davon die Möglichkeit zu haben, im Ausland zu sein und mit Pferden zu arbeiten? Ich jedenfalls träume davon, auch wenn ich statt Irland eher zu Spanien tendieren würde. Nichtsdestotrotz habe ich mich durch die mehr oder minder genauen und verträumten Schilderungen der Umgebung sofort heimisch gefühlt.
So hat die Autorin in mir definitiv den Wunsch ausgelöst, mein aufkommendes Fernweh zu befriedigen.
Viola selbst hat mir besonders gut gefallen, denn sie ist nicht unbedingt das typische Mädchen, sondern eher ein Nerd ohnegleichen. Statt nach draußen zu gehen und dort etwas zu machen, zieht sie ein PC-Spiel oder ein Fantasyroman vor. Natürlich habe ich mich sehr darin wiedererkannt, denn auch ich teile diese Leidenschaften (wie man unschwer an meinem Blog erkennen kann). Dennoch hatte sie hin und wieder ihre Schwierigkeiten, vor allem was das unter Menschen sein betrifft (auch das ist mir sehr bekannt). Das hat sie mir nur umso sympathischer werden lassen.
Die Pferde selbst hätte ich allesamt am liebsten aus dem Buch herausgezogen und mir in den nicht vorhandenen großen Garten gestellt, denn sie sind absolut traumhaft beschrieben gewesen. Vor allem das mysteriöse Pferd.
Genau das empfinde ich als besonderen Appetithappen, denn hier mixt die Autorin wundervoll eine keltische Legende herein und lässt zu den bereits gegebenen mystisch anmutenden Schauplätzen noch eine gesundere Portion Fantasyelemente hineinfließen und der Leser lernt dadurch den mehr oder minder aus dem Nichts auftauchenden Ahi auftauchen, der nicht nur eine Augenweide ist, sondern auch noch ein Wassergeist. So habe ich mich sofort in ihn verliebt, was vor allem an seinen Augen gelegen hat.
Aber ich möchte nicht zu viel verraten, denn ihr sollt dieses Buch selbst für euch entdecken und euch selbst auf die wundervolle kleine Irland-Reise begeben. Da dieses Buch für mich ein purer Lesegenuss war, möchte ich auch hier nicht in der Wertung geizen und volle 10 Stöberkisten vergeben. Von mir jedenfalls gibt es eine klare Leseempfehlung!

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