Mittwoch, 18. Mai 2016

Rezi - Das Feuer der Freiheit von Lyndsay Faye

Inhalt:
Fesselnder Abschluss der Bestseller-Trilogie
In den Straßen des historischen New York geht ein Feuerteufel um – oder ist es womöglich eine Teufelin ...? Der ausbeuterische Unternehmer und Abgeordnete Robert Symmes lässt Näherinnen unter unerträglichen Bedingungen arbeiten: Hat eine von ihnen Drohbriefe verfasst und seine Fabrik in Brand gesetzt? Oder war es die Frauenrechtlerin Sally Woods, die sich höchst verdächtig benimmt? Ein halbverhungertes Waisenkind scheint den Schlüssel zu dem Geheimnis zu besitzen, doch niemand weiß seine Äußerungen richtig zu deuten. Es ist an Timothy Wilde, dem Polizisten wider Willen, Schlimmeres zu verhindern – indem er möglichst schnell den Täter findet.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (19. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423260866
ISBN-13: 978-3423260862
Originaltitel: The Fatal Flame
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 4,3 x 21,1 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch kam unangefragt bei mir an und stellt zugleich den Abschluss der Trilogie um den Polizisten Timothy Wilde dar. Daher an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön den dtv Verlag für dieses Buch. Es war letztlich der Grund, in die Welt von Timothy und seinem alles andere als gewollten Job einzutauchen.
Vor allem habe ich hierdurch meine Liebe zu Romanen entdeckt, die in den USA zur Einwandererzeit spielen. Allein deswegen empfand ich dieses Buch mehr als nur unheimlich spannend und durch den Schreibstil bin ich nur so hindurchgeflogen.
Bereits ab der ersten Seite hatte mich dieses Buch wieder voll in seinen Klauen und da es diesmal um ein für Timothy sehr sensibles Thema ging, war dieses Buch nicht nur spannend, sondern hochemotional für mich. Auch in diesem Band habe ich mich wieder noch mehr als so schon, in ihn verliebt, denn für mich stellt er wirklich einen super tollen Mann dar. Schade, dass er nur fiktiv ist.
Auch das New York des Jahres 1850 (plus/minus 10 Jahre) hat die Autorin hier wirklich unheimlich bildgewaltig entstehen lassen und ich würde es sogar begrüßen, wenn die Trilogie in eine Serie verwandelt werden würde. Mein Kopfkino wurde durch den Stil wirklich unheimlich angefeuert.
Das einzige Manko stellen hier die weiblichen Charaktere der Autorin dar, denn ich hab sie beim Lesen als ein wenig unscheinbar wahrgenommen. Dabei sollte gerade hier der Fokus liegen, denn immerhin gelten die Frauen, die Timothy kennenlernt grundsätzlich als zwiespältig und besonders nahe am Verbrechen oder nahe daran, gerettet werden zu müssen.
Allerdings ist dies das Einzige, dass ich wirklich habe bemängeln können, der Rest war wirklich unheimlich gut. Dennoch möchte ich für diesen Abschlussband mit 9 Stöberkisten bedenken, da mir das Buch unheimlich gut gefallen hat, aber durch die eher unscheinbaren weiblichen Charaktere öfter mal die Luft rausgenommen wurde.
 

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