Montag, 18. April 2016

Rezi - Herz verloren, Glück gefunden von Christiane von Laffert

Inhalt:
Die Ehe der zweifachen Mutter Victoria steckt in der Krise. Um wenigstens für kurze Zeit einmal den ewigen Nörgeleien ihres Mannes zu entfliehen, lässt sich die schüchterne Victoria auf eine abenteuerliche Idee ihrer besten Freundin Emily ein: Sie soll die Society-Reporterin zu einem Kurztrip in ein angesagtes Ski-Resort begleiten und sich – damit sie unter den Reichen und Schönen nicht wie eine graue Maus wirkt – als ungebundene Jetsetterin ausgeben. Der Plan geht auf – bis Victoria im Fahrstuhl des Luxushotels über einen gut aussehenden Fremden stolpert und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Constantin könnte der Mann ihres Lebens sein – wenn da nicht ihre kleine Lüge wäre und sie nicht eigentlich vergeben ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. April 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344248412X
ISBN-13: 978-3442484126
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,3 x 18,8 cm

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch durch Literaturtest bekommen, dafür möchte ich mich auch vorab zuerst einmal bedanken. Durch das verspielte Cover und den wundervoll anmutenden Klappentext, war ich sofort Feuer und Flamme und wollte nichts sehnlicher, als dieses Buch verschlingen.
Allerdings war es nach einem sehr starken Anfang schnell wieder vorbei mit der Euphorie, denn nach etwa einem Drittel, begann die Geschichte vor sich hin zu plätschern. Es passierte sehr viel und doch vergleichsweise wenig, sodass ich mich manchmal einfach nur gefragt habe, ob Victoria selbst einfach nicht versteht, was derzeit wirklich vor sich geht. Sie verliert sich viel zu sehr in romantischen Fantasien, ohne die Augen für das zu öffnen was vor ihr liegt. Egal wie offensichtlich dies gewesen war.
Dadurch wirkte sie für mich einfach unglaubwürdig, sodass ich mehr ein unbeteiligter Beobachter war, statt wirklich mit ihr mitfiebern zu können. Trotzdem hat sie eine wunderbare Selbstfindung durchgemacht, auch wenn sie gefühlsmäßig absolut durcheinander war (teilweise konnte ich sie sogar wirklich verstehen). Allerdings ist es mir hier auch sehr schwer gefallen, eine Figur wirklich ins Herz zu schließen, denn die meisten sind irgendwie abgedreht, wenn auch irgendwie niedlich abgedreht.
So war es für mich ein Lesevergnügen für zwischendurch, jedoch nichts, wobei man großartig nachdenken muss, somit also die perfekte Lektüre für den Strandurlaub. Unter diesen Gesichtspunkten vergebe ich hierfür gute 5 Stöberkisten.
 

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