Donnerstag, 21. April 2016

Rezi - Eva: Wie alles begann von William Paul Young

Inhalt:
»Die Sprache ist atemberaubend schön und verführt zu einem völlig neuen Blick auf Gott und die Schöpfungsgeschichte.« PUBLISHERS WEEKLY
Halb erfroren und dem Tode nahe strandet eine junge Frau auf einer geheimnisvollen Insel. Zu ihrem großen Glück wird sie von Gelehrten und Heilern gefunden, die bald erkennen, dass Lilly zu etwas ganz Besonderem berufen ist. Niemand Geringeres als Eva, die Mutter allen Lebens, lädt sie ein, Zeugin der Schöpfungsgeschichte zu werden und zu erfahren, was wirklich im Garten Eden geschah. Die dramatischen Ereignisse, die zur Vertreibung aus dem Paradies führen, bewegen Lilly zutiefst, und sie versteht, dass Gott sich von den Menschen niemals abgewandt hat. Ihre Aufgabe ist es nun, die Geschichte neu zu erzählen.
William Paul Young hat bereits in Die Hütte zentrale spirituelle Fragestellungen neu beleuchtet und ein Millionenpublikum damit begeistert. In seinem neuen Roman zeigt er dem Leser eine ungewöhnliche und faszinierende Interpretation der ältesten Geschichte unserer Welt.

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Allegria (26. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3793423042
ISBN-13: 978-3793423041
Originaltitel: Eve
Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3,6 x 21 cm

Meine Meinung:
Wer die Romane von William Paul Young kennt, wird um dieses Buch nicht herumkommen. Doch anders als bei ‚Die Hütte‘ und ‚Der Weg‘ beschäftigt sich dieses Buch nicht mit Jesus und seinem Wirken, sondern mit dem Paradies selbst.
So ist auch der Schreibstil ein sehr leichter, der allerdings an den wichtigen Stellen unterstreichend wirkt und sich so in einem wunderbaren Gleichgewicht zwischen Roman und spirituellem Werk bewegt, welches zum Nachdenken anregt.
Dabei begegnen wir als Leser der jungen Lilly, die ziemlich mitgenommen in einem Container auf eine besondere Insel angespült wird. Ihr Lebensfaden ist da allerdings so dünn, dass sie auch fast hätte Tod sein können, doch sie wird von den Inselbewohnern gepflegt, sodass sie wieder gesunden kann. Nun ja, so gut wie es eben geht.
Lilly begegnet dabei wirklich beeindruckenden und zugleich sehr nervenaufreibenden Personen, von denen mir die ein oder andere nicht ganz so vertrauensselig erschien, wie sie hat glauben machen wollen.
Was mich jedoch sehr beeindruckt hat, ist, dass man selbst als Leser zusammen mit Lilly die Geschichte der Schöpfung miterlebt. Wieder auf die typische Young-Art natürlich. Äußerst warmherzig und eben anders.
So ist dieses Buch für mich als großer Fan des Autors natürlich auch 10 Stöberkisten wert, denn ich habe mich wunderbar gut aufgehoben gefühlt. Genau wie ich es von dem Autor selbst gewohnt bin.
 

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