Mittwoch, 23. März 2016

Rezi - Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express von Ruth M. Fuchs

Inhalt:
Als Erkül Bwaroo mit seinem Freund Dr. Artur Heystings im „Onyx-Express“ reist, geschieht ein Mord. Natürlich macht sich Bwaroo mit seinen kleinen grauen Zellen sofort daran, den zu finden, der die blutige Tat vollbrachte.
Außer Bwaroo und Heystings fahren noch zwölf weitere Fahrgäste in diesem Zug. Alle kannten den Toten, dessen Verlobte sich vor einigen Jahren umbrachte. Jeder hat ein Motiv.
Möglicherweise wollte die Mutter der Verlobten ja Vergeltung üben. Oder die Schwester der Toten beging den Mord, um Rache zu nehmen. Vielleicht war es aber auch die kapriziöse Operndiva, die so schlecht auf ihren Eiderdaunendecken schlief? Ist die Pianistin, die Heystings den Kopf verdreht, wirklich so harmlos, wie sie scheint? Und was versucht der kämpferische Zwerg zu verbergen?
Der Elfendetektiv und sein Freund finden sich bald in einem Netz von Geheimnissen, Skandalen und Intrigen wieder, als sie versuchen, den Täter zu entlarven.
Zwölf Verdächtige, zwölf Motive. Ein Mörder. Oder ist doch alles ganz anders?
Dieses Buch ist eine humorvolle Hommage an eine große, englische Kriminalautorin, ihren berühmten, belgischen Detektiv und ihren 'Mord im Orient-Express'.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 276 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (13. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 151531765X
ISBN-13: 978-1515317654
Größe und/oder Gewicht: 14 x 1,8 x 21,6 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch durfte ich im Zuge einer Blog Tour lesen, daher an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Autorin.
Es handelt sich hier um den vierten Band, der sich vollends um den elfischen Detektiv Erkül Bwaroo und seinen Kumpanen Hastings dreht. Diese beiden sind komplett an die großartige Schriftstellerin Agatha Christie angelehnt, dennoch keine Kopien von ihr. Allerdings haben mich diese beiden Figuren auch ein wenig am Holmes und Watson erinnert, weswegen ich irrsinniger Weise während des Lesens die aus der Neuverfilmung stammenden Schauspieler im Kopf hatte. Das hat mich dann ständig herausgebracht.
Es wird einfach und verständlich geschildert, wer gerade welche Erlebnisse hat, was einen durchgängigen Erzählfluss erzeugt, mich jedoch nicht vollständig in die Story versinken lassen konnte.
Mir hat etwas gefehlt, von dem ich jedoch nicht genau weiß, was es ist. Jedenfalls ist es schön für zwischendurch zum Lesen, da man sich (wie ich finde) nicht allzu doll darauf konzentrieren muss. Was hier sicherlich den Christie-Fans zugutekommt, denke ich.
So ist es, alles in allem ein gelungenes Buch, das mich jedoch nicht überzeugen konnte. Aus diesem Grund vergebe ich hierfür 5 Stöberkisten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen