Sonntag, 13. März 2016

Rezi - Die Shannara Chroniken: Elfensteine von Terry Brooks

Inhalt:
Der Roman zum Fantasy-Serien-Highlight 2016
Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Wil zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara.
Die Shannara-Chroniken – Elfensteine ist bereits in geteilter Form erschienen unter den Titeln: »Die Elfensteine von Shannara«, »Der Druide von Shannara« und »Die Dämonen von Shannara«.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 736 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734161045
ISBN-13: 978-3734161049
Originaltitel: The Elfstones of Shannara
Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 5,7 x 18,9 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch stellt die Vorlage zur gleichnamigen Serie, die in der Videothek von Amazon zu bestaunen ist. Zugleich ist es der zweite Band der ersten Trilogie um die ‚Shannara Chroniken‘ und siedelt sich ca. 50 Jahre nach den Geschehnissen von ‚Das Schwert der Elfen‘ an.
Genau das merkt man hier auch. Statt mit Menschen, hat der Leser es jetzt mit den Elfen zu tun. Das stolze Volk hat die Aufgabe, den Ellcrys zu hüten und diesen zu schützen. So begegnet uns hier auch die junge Prinzessin Amberle Elessedil, die ich als herzensgute und ehrliche Kämpferin kennenlernen durfte. Entgegen aller Erwartungen wird sie zu einer Hüterin des Ellcrys und somit zur Schlüsselfigur dieses Romans.
Auch Allanon ist hier wieder vertreten, diesmal noch geheimnisvoller als bereits im vorgehenden Roman. Dennoch konnte er sich wieder zu meiner Lieblingsfigur avancieren indem er an den richtigen Stellen eine gewisse Art von Verletzlichkeit präsentierte, was mir besonders gut gefallen hat.
In diesem Band gibt es diesmal stärkere Charaktere, die sich vor allem in den weiblichen Protagonisten wiederspiegeln. So hat mich hier besonders die junge Zigeunerin Eretria in ihren Bann gezogen. Nie hab ich eine widersprüchlichere und doch so stimmige Protagonistin kennenlernen dürfen. Genau das hat für mich auch die Faszination ausgemacht.
Besonders gut fand ich hier, das der Schreibstil verständlicher war als bei seinem Vorgänger, das hat dem Buch noch die Krone aufgesetzt und es zu meinem Liebling im Monat März werden lassen.
Wie ihr seht, bin ich wieder absolut begeistert und das, obwohl auch dieses Buch seine Zeit braucht.
Dafür bekommt es von mir volle 10 Stöberkisten und eine Lese-Empfehlung.
 

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