Donnerstag, 3. März 2016

Rezi - Die Shannara Chroniken: Das Schwert der Elfen von Terry Brooks

Inhalt:
Die Vorgeschichte zum Fantasy-Serien-Highlight 2016
Der Elfen-Mensch-Mischling Shea Ohmsford lebt zufrieden in dem kleinen Ort Schattental – bis der mysteriöse Zauberer Allanon auftaucht, und dem jungen Mann das Vermächtnis seiner Familie offenbart. Shea ist der letzte Nachfahre des Elfenhelden Shannara, und nur er kann dessen mystisches Schwert führen. Und damit ist Shea der einzige, der den mächtigen Hexenmeister Brona aufhalten kann. Denn dieser fürchtet nur eine Waffe: das Schwert von Shannara.
Die Shannara-Chroniken – Das Schwert der Elfen ist bereits in geteilter Form erschienen unter den Titeln: »Das Schwert von Shannara«, »Der Sohn von Shannara« und »Der Erbe von Shannara«.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 672 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734161037
ISBN-13: 978-3734161032
Originaltitel: The Sword of Shannara
Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 5,3 x 19 cm
Meine Meinung:
Zuerst einmal ein ganz großes Dankeschön an den blanvalet Verlag für die Möglichkeit, dieses Buch zu rezensieren. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, weil ich die Serie wirklich absolut liebe. Da bestand für mich definitiv kein Zweifel daran, dieses Buch zu lesen.
Leider hat es länger gedauert, als ich eigentlich gewollt habe, denn dieses aus der Erzähler-Perspektive verfasste Kunstwerk (ja er kann definitiv mit Worten Kunstwerke erschaffen) benötigt sehr viel Zeit. Es ist keineswegs als leichte Lektüre einzuordnen, denn durch genaue und bildgewaltige Erzählweise wird der Leser dazu animiert, dem Geschehen zu folgen. Es ist ein Mix aus Gefahren, wundervoller Landschaft und interessanten und facettierten Charakteren. Allerdings ist hier auch eine Anlehnung an Tolkien selbst anzumerken ohne allzu stark ein ‚Tolkien-Abklatsch‘ zu sein.
Genau dies fällt vor allem bei den Charakteren selbst auf. Dabei muss ich sagen, dass mir hier Menion Leah und Allanon sehr positiv aufgefallen sind. Beide entwickeln sich sehr stark auf der gemeinsamen Reise und geben dabei eine wirklich spannende Einsicht in deren Persönlichkeiten. Menion ist ein Prinz, der jedoch keiner sein möchte und deswegen lieber auf der Jagd anzutreffen ist als in seinem zuständigen Königshaus. Genau deswegen kommt ihm hier sehr gelegen, dass Flick und Shea seine Hilfe brauchen.
Allanon hingegen ist das komplette Gegenteil, denn er ist, neben seinem Hang zum geheimnisvollen Fremden zu mutieren, eine äußerst auffällige Persönlichkeit. Er ist es, der Flick und Shea auf dieses Unterfangen voller Gefahren schickt, ohne ihnen die ganze Wahrheit zu erzählen. So bemerkt man sehr schnell, das noch sehr viel mehr hinter alledem steckt, denn auch als Leser weiß man nicht mehr als Flick und Shea selbst.
Die eigentlichen Protagonisten sind mir auch sehr ans Herz gewachsen. Flick und Shea sind Brüder durch Herzensbande geworden, da sie im Blute selbst nicht verwandt sind, denn Shea wurde adoptiert. Shea selbst ist ein Halbblut und der letzte noch lebende Erbe von Shannara, was ihn zur Schlüsselfigur werden lässt, ob er es nun will oder nicht. Flick ist ihm dabei eine große Hilfe, denn er regt ihn zum Nachdenken an und ist immer sofort zur Stelle, wenn Shea in Gefahr gerät.
Das passiert natürlich häufig und ein ums andere Mal kommen sie durch pures Glück davon, was an sich schnell Gewohnheit wird, dem Spannungsbogen aber nicht schadet. So ist das Buch alles in allem ein perfekter Lesegenuss und eignet sich besonders als Geschenk für Fans von Tolkien und Goodkind.
Mir persönlich hat dieses Buch wirklich unheimlich gut gefallen, denn es trifft genau meinen Geschmack, sodass ich hier einen wirklichen Schatz (ja, an dieser Stelle dürft ihr euch gern Gollum mit dem Ring vorstellen *zwinker* ) entdeckt habe. Dieses Buch verdient volle 10 Stöberkisten. Ihr müsst es einfach lesen!

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