Samstag, 20. Februar 2016

Rezi - Light & Darkness von Laura Kneidl

Inhalt:
Die Existenz von Vampiren, Feen und anderen Paranormalen ist längst kein Geheimnis mehr. Doch ist es ihnen verboten, sich ohne die Begleitung des ihnen zugeteilten Delegierten in der Öffentlichkeit zu bewegen. Ausgerechnet bei der warmherzigen Light versagt jedoch das raffinierte Auswahlsystem: Ihr erster Paranormaler ist der rebellische und entgegen aller Regeln männliche Dämon Dante. Und schon bald muss sie sich fragen, ob sie ihn vor der Menschheit oder sich selbst vor ihm schützen muss…

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 316 Seiten
Verlag: Impress (22. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551300364
ISBN-13: 978-3551300362
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 14,5 x 2,1 x 21,5 cm

Meine Meinung:
Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, was meine Erwartungen sehr hoch geschraubt hat. Viele meiner Freunde lieben es und haben es mir empfohlen. Was auch der Grund war, wieso die meisten dafür gestimmt hatten (Kategorie: -Ich lese was ihr euch wünscht- ). Gesagt, getan, also habe ich begonnen es zu lesen.
Wurde leider sehr schnell auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt. Dieses Buch liest sich wie ein wandelndes Klischee, die ach so liebe Light fällt einem Fehler zum ‚Opfer‘, der eigentlich keiner ist, sondern eine Intrige. Light, die Protagonistin selbst, hat bereits einen Namen, der auf ihre perfekten Seiten schließen lässt. Sie ist quasi das Light ihrer Familie. Wird von allen geliebt, bricht keine Regeln und tut was sie eben tun muss.
Am Abend der Delegation, soll sie dann ihren paranormalen Bürger zum Partner bekommen. Nach dem Regelwerk müsste es eine Frau wie sie sein, aber sie bekommt Dante zugeteilt. Ob das jetzt eine Anspielung auf den Autor der göttlichen Komödie sein soll kann ich nicht sagen, aber auch er ist ein wandelndes Klischee. Er ist ja so ein Rebell der dafür sorgen will, das er so schnell es geht wieder von Light weg kommt, wobei es sehr schnell vorhersehbar wird was er tut.
Dabei kommen sich die beiden auch näher und es entspinnt sich eine Liebesgeschichte, die so süß wie vorhersehbar dargestellt wird. Light trifft auf Dunkelheit, oder so ähnlich…
Mir persönlich hat es nicht gefallen, da es zu klischeebehaftet ist und sich selbst auch sehr wiederspricht. Das hat sich ergeben, weil über den Kapiteln immer die zugehörigen Paragraphen aus dem Buch der Delegierten platziert worden sind und das jeweilige Kapitel hat dem leider komplett widersprochen. Auch die Taten der Personen waren nicht wirklich das, was sie eigentlich hätten tun sollen. Ein offensichtlicher Fehler und es kümmert keinen der Oberhäupter? Schwer vorstellbar.
So blieb mir nach knapp 100 Seiten nur noch der Abbruch.
Genau aus diesem Grund vergebe ich hier nur 1 Stöberkiste, denn es ist absolut unlogisch und vorhersehbar in meinen Augen. Demzufolge auch keine Empfehlung meinerseits.


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