Montag, 4. Januar 2016

Rezi - Nirgends wirst du sicher sein von Nancy Bush

Inhalt:
Um Haaresbreite entgeht Liv einem Massaker an ihrem Arbeitsplatz. Doch galt der Anschlag tatsächlich der Soft­ware-Firma, wie die Polizei vermutet? Liv befürchtet, dass sie das eigentliche Ziel war und dass das geheimnisvolle Päckchen aus dem Nachlass ihrer Mutter etwas damit zu tun hat. Aber Undercover-Detective Rafferty ist der Einzige, der ihr glaubt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine beispiellose Jagd nach einem perfiden Killer ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426518074
ISBN-13: 978-3426518076
Originaltitel: Nowhere to Run

Meine Meinung:
Auf dieses Buch hat mich der Klappentext unheimlich neugierig gemacht, denn dieser klingt unheimlich spannend. So war auch der Stil sehr angenehm gehalten, sodass es mir sehr leicht gefallen ist, einen Zugang zu diesem Buch zu finden. Allein der Prolog hat mir richtig Gänsehaut bereitet, sodass ich unbedingt wissen musste, wie es denn nun weitergehen würde.
Der Anfang, in dem man die Protagonistin Olivia „Liv“ kennenlernt blieb auch noch relativ spannend, bis zu dem Massaker empfand ich es auch ziemlich interessant mehr über Liv zu erfahren. Man bekommt einen zum Teil recht anschaulichen und gefühlstechnisch genauen Einblick, wie es in ihr aussieht. Genau das war für mich einer der Punkte, die mich das Buch unbedingt weiterlesen lassen haben. Ich mag Liv auch unheimlich gern, da auch sie eine Person ist, die ich unbedingt schützen möchte.
So wie es auch Detective Rafferty hält. Über ihn könnte ich jetzt streiten, immerhin sieht er sich als eine Art moderner weißer Ritter in schimmernder Rüstung, aber gut, das müsst ihr als Leser jetzt selbst feststellen wie ihr ihn findet.
Zu den anderen Figuren kann ich recht wenig sagen, da ein Einblick in ihre Gefühlswelt oft nur noch mehr Fragen als Antworten aufgeworfen hat. Einzig Nine ist mir hier im Gedächtnis geblieben, denn sie hatte eine besondere Art von Verletzlichkeit an sich, die mich dann doch sehr neugierig werden ließ. Ich hoffe sie wird in Band 2 näher beleuchtet.
Einziger Minuspunkt hierbei war für mich, dass man sehr wenig aus der Tätersicht mitbekommt, aufs komplette Buch gerechnet, waren das eventuell ganze 5 Seiten, was erschreckend wenig ist, wenn man die Ermittlungen, die aber nun nicht wirklich was ergeben, betrachtet. Okay gut, die Sache mit den Namen aus dem Hause Rafferty finde ich ehrlich gesagt auf eine gewisse Weise kreativ, aber auch strange. Aber auch das müsst ihr selbst herausfinden.
Deswegen vergebe ich für dieses Buch auch gute 6 Stöberkisten, da ich sehr gut unterhalten worden bin, mich aber die oben genannten Sachen dennoch ein bisschen gestört haben. Jedenfalls kann ich Band 2 kaum mehr erwarten.
 

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