Mittwoch, 6. Januar 2016

Rezi - MUC: Die verborgene Stadt von Anna Mocikat

Inhalt:
Anna Mocikat lässt ihre Leser die Post-Apokalypse vor der eigenen Haustür erleben: In "MUC – Die verborgene Stadt" kommt es zum Krieg zwischen jenem sagenhaften alten Ort am Nordrand der Alpen und Utilitas, einer ebenso großen, etwa 400 km nordwestlich gelegenen Stadt, deren Name einst "Frankfurt" war. Die grandiose Fortsetzung von "MUC".

Informationen zum Buch:
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426517574
ISBN-13: 978-3426517574
Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 3 x 21,1 cm

Meine Meinung:
Nachdem ich mit Band 1 solche Probleme hatte, hab ich erst einmal geschaut, ob man Band 2 auch unabhängig von Band 1 lesen kann. Was mir die Homepage der Autorin und die Autorin selbst zum Glück bestätigt haben. Also hab ich diesem Band noch eine Chance geben können.
Was zum Glück richtig gut war, denn dieser Teil ist um Längen besser als der Vorhergehende.
Der Schreibstil hat sich enorm gebessert, sodass ich wirklich erstaunt war, wie die Welt von Pia jetzt aussieht. MUC an sich ist super und wahnsinnig detailreich beschrieben, sodass ich manchmal dachte, nur die Hand ausstrecken zu müssen um eine der zahlreichen Ruinen berühren zu können.
So gesehen, war ich endlich vollkommen drinnen in der Story.
Leider blieben trotz der detailreichen Beschreibungen auch die Charaktere weitgehend blass, was nicht wirklich zur atemberaubend erzählten Story passen wollte. Dennoch fand ich es prima, dass die Geschichte auch aus verschiedenen Perspektiven erzählt worden ist, was definitiv einen viel besseren Einblick in die Story gibt.
Zur Hauptstory jedoch möchte ich an sich nichts sagen, da dies definitiv zu einem Spoiler heranwachsen würde und das möchte ich tunlichst vermeiden. Immerhin sollt ihr ja selbst die Welt von Pia kennenlernen.
Dennoch möchte ich hier ganze 6 Stöberkisten vergeben, da es zwar eine Besserung mit sich brachte, mich trotzdem nicht ganz hat überzeugen können, was auch an den teilweisen wirklich blassen Charakteren gelegen haben mag. An sich aber eine Empfehlung für alle Dystopie-Fans.

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