Donnerstag, 21. Januar 2016

Rezi - Die vier Reiche: Mission Herodes von Patrick R. Ullrich

Inhalt:
Die vier Reiche Mission Herodes Wenduul von Thule, dem mächtigsten Magier seiner Zeit, träumt es von einem Kind. In diesem, das vater- und mutterlos in die Welt gekommen ist, schlummert eine Macht, groß genug, zwei Welten zu retten oder sie ins Verderben zu stürzen. Als die Schläfer erwachen, das Kind zu töten, bricht Wenduul zu seiner letzten Reise auf und die Ritter des mächtigen arischen Ordens der Eugenier sammeln sich, denn auch sie begehren, das Mädchen zu finden. Kann der greise Zauberer es vor den Schläfern schützen? Werden die Ritter Araas' seiner habhaft? Und wie wird das Kind selbst entscheiden? Die Idee der Vier Reiche: Können Helden aus der Welt der Fantasy auf Personen der realen Historie treffen? Können Fantasy-Elemente mit der Zeit des 3.Reiches verknüpft werden? Dürfen Elfen Nazis küssen? Und wenn ja, warum? So kurz diese finstere Episode der deutschen Geschichte auch war, so unübersichtlich viel Informationen in Form von Filmen, Tonaufnahmen, erhaltenen Akten und Befehlen, Gesprächsnotizen, Plänen und Tagebüchern gibt es darüber. Obwohl noch kein Menschheitsschrecknis so gut dokumentiert wurde wie die Zeit des Nationalsozialismus, bleiben viele Fragen offen. Seit meiner Schulzeit treiben mich diese um; und bis auf wenige Ausnahmen wurden sie nie beantwortet. Wie konnten die Deutschen, konnte die ganze Welt so lange getäuscht und geblendet werden? Wie kam es dazu, dass Hitler und die Nomenklatura des Dritten Reiches jahrelang vom Ausland hofiert wurden ? Wie konnte der Führer des Deutschen Reiches mindestens 39 Attentate überleben? (Quelle : Wikipedia) Selbst jetzt noch streiten sich die Historiker über bestimmte Ereignisse während des 3.Weltkrieges und eine Übereinkunft ist nicht in Sicht. Die Schlacht von Dünkirchen und der Flug Rudolf Heß' sind nur zwei von vielen Geschehnissen, über deren tatsächlichen Ablauf keine Einigkeit besteht. Über all dem aber steht eine Frage: Warum folgten die Menschen Hitler? Denn sie taten es unbestritten in Scharen. Hätten sich Wesen, die über mehr und andere Fähigkeiten als der Mensch verfügen, aber unter weniger Schwächen leiden, im selben Maße verführen lassen? Wie hätte eine Begegnung zwischen den Völkern Tolkiens und dem Dritten Reich ausgesehen ? Genau hier, mit diesen Fragezeichen, beginnen Die Vier Reiche.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 232 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 2 (20. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1497517133
ISBN-13: 978-1497517134
Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 1,5 x 22,9 cm

Meine Meinung:
Auf dieses Buch, bin ich durch eine Wanderbuch-Aktion gestoßen. Ich muss sagen, ohne diese, hätte ich es wahrscheinlich nicht einmal beachtet, aber so konnte ich perfekt herausfinden, ob dieses Buch sich für mich eigenen würde.
Da es natürlich Fantasy ist, fällt es eigentlich sogar in mein Beuteschema, aber bei diesem Buch ist meine persönliche Meinung recht gespalten, denn zum einen finde ich die Mischung richtig gut ausgearbeitet, zum anderen jedoch auch abschreckend kreiert. Zum einen finde ich die Idee; Elfen, Zwerge und Magier in das dritte Reich zu versetzen ziemlich interessant umgesetzt, aber da ich persönlich nicht gerade gute Erfahrungen damit gemacht habe, hat sich das letzten Endes auch negativ auf mein Leseverhalten ausgewirkt.
Zudem empfand ich es auch zum Teil sehr gewaltvoll, sodass ich einige Stellen eher mit erschrecken als mit empfänglicher Vorfreude gelesen habe. Zur eigentlichen Story allerdings, möchte ich hier nichts weiterschreiben, da der Klappentext an sich, leider sehr viel hergibt.
Alles in allem ist es jedoch ein lesenswertes Buch, das jedoch nicht jeder lieben wird. Was hier vermutlich auch an der Thematik an sich liegen wird. Ich für meinen Teil, belasse es bei diesem Buch, wünsche aber den anderen Lesern ganz viel Spaß damit.
Zudem hat sich dieses Buch für die bereitete Lesezeit ganze 4 Stöberkisten verdient.

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