Donnerstag, 5. November 2015

Rezi - Young World: Die Clans von New York von Chris Weitz

Inhalt:
Eine faszinierende Welt ohne Erwachsene.
Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (22. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423761210
ISBN-13: 978-3423761215
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 14 Jahre
Originaltitel: The Young World
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4,3 x 21,6 cm



Meine Meinung:
Also dieses Buch lässt sich wirklich unheimlich schwer in Worte fassen, da es auf eine besondere Art fasziniert. Daher an dieser Stelle einen riesengroßen Dank an den Verlag dtv für das Herausbringen dieses Buches und das zur Verfügung stellen als Rezensionsexemplar. Normalerweise bin ich ja nicht so sehr für Dystopien, da diese zumeist nicht wirklich meine Richtung sind. Aber hier war ich wirklich unglaublich fasziniert, denn eine Welt in der es keine Erwachsenen gibt, hat mich an ‚The Tribe‘ erinnert und das war eine Serie die mich wirklich sehr in ihren Bann schlug.
Ebenso scheint dieses Thema hier auf diesen Roman gemünzt worden zu sein, was keinesfalls schlecht gelungen ist, sondern wirklich was sehr Gutes daraus geworden ist.
Wir erleben hier eine Welt, die uns aus der Sicht zweier Jugendlicher gezeigt wird, was sich auch sprachlich sofort wiederfindet und ich finde das es auch für ein Buch aus dem Jugendsektor vollkommen in Ordnung ist, denn man liest nicht nur über Jugendliche, der Sprachstil wurde zudem auch sehr gut angepasst. Er ist somit nicht abgehoben, sondern klar und leicht und manchmal sehr verträumt.
Donna und Jefferson führen uns hier jeweils durch die Story, was ich gut gemacht finde, aber einige Figuren mochte ich hier nicht so ganz (zumindest zu Anfang) und da gehörte Donna dazu, da sie recht anstrengend war. Jefferson hingegen war da zugänglicher aber auch sehr scheu. Dennoch konnte ich die beiden ins Herz schließen und musste danach auch unbedingt wissen wie es weiterging.
Aber Chris hat diese beiden Figuren so gut zum ‚Leben erweckt‘ das sie absolut authentisch geworden sind, uns eine Welt offenbart haben, die es vielleicht wirklich einmal geben könnte.
Genau das hat mir hier besonders gut gefallen, allerdings möchte ich dennoch 8 Stöberkisten vergeben, da mich hier Donna anfangs so sehr ‚geärgert‘ hat, nun ja, ich habe mich eigentlich eher über sie geärgert.
Für Fans von Dystopien ein definitives Lesemuss!

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