Donnerstag, 12. November 2015

Rezi - Aera: Rückkehr der Götter von Markus Heitz

Inhalt:
Im Jahr 2019 herrscht eine neue Weltordnung: Die Götter kehren auf die Erde zurück. Alle Götter – bis auf einen. Während Odin, Zeus, Manitu, Anubis, Shiva und Co. sich ihre alten Kultstätten zurückholen und ihre Anhänger um sich scharen, warten Christen, Moslems und Juden vergeblich. Die einst mächtigsten Religionen der Welt werden bald als bedeutungslose Sekten belächelt. Mit »AERA - Rückkehr der Götter« hat Markus Heitz einen neuen Kosmos geschaffen - ein großes Vergnügen für alle Fans von düsterer Spannung und filmreifer Action!

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 784 Seiten
Verlag: Knaur TB (2. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426518619
ISBN-13: 978-3426518618
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 4,5 x 19,3 cm

Meine Meinung:
Ich bedanke mich hier beim Droemer Knaur Verlag für dieses Buch, denn ich durfte es zur Rezension lesen. Allerdings hat mir das Buch so gar nicht zugesagt.
Der Schreibstil an sich war relativ einfach gehalten, sodass man super hineinkam, auch wenn es zwischendurch doch holprig geworden ist. An sich jedenfalls vom Stil allein betrachtet, nicht wirklich besonders. Aber dennoch hat mich hier die Idee an sich gereizt, war sie doch dystopisch angehaucht, wenn auch nicht in einer allzu weit entfernten Zukunft. So hat Markus Heitz hierfür auch die Götter wiederauferstehen lassen. Nun ja, nicht alle, was ich ziemlich interessant fand, aber so ziemlich alle anderen. Davon merkt man jedoch nur im Prolog etwas, denn das ist neben einigen kurzen Berichten auch eine Art ‚kurze‘ chronologische Anordnung der Geschehnisse, darüber, was die Auferstehung zur Götter zur Folge hatte und wie sich alles bis zum Jahr 2019 verhielt. An sich eigentlich schön gemacht, aber das hätte man sich entweder sparen können oder es zumindest als eine Art kleineren Rückblick einbauen können, denn direkt am Anfang des ersten Kapitels kam die Wiederholung dessen noch einmal innerhalb von 2 Seiten. Dabei war das leider nicht die einzige Wiederholung, sondern es gab immer wieder kleinere Phrasen, den Protagonisten betreffend, sodass es einem bereits zwei oder drei Seiten danach schon wieder auf die Nerven ging.
Deswegen war es mir auch nicht möglich, mich mit dem Protagonisten anzufreunden, denn mir wurde immer wieder erklärt was er trug, auch wenn es sich nicht geändert hatte, was er tat, auch wenn er es immer zu tun schien und was er mochte, obwohl es immer beim gleichen Gegenstand blieb.
So kam der Moment, in dem ich mich bereits zwingen musste weiter zu lesen und das mache ich wirklich ungern. Dennoch hoffte ich auf Besserung, aber die kam nicht, also habe ich es abgebrochen.
Aus diesem Grund vergebe ich hierfür auch nur 1 Stöberkiste, die einzig auf die interessante Idee zurückfällt und durch die ewigen und meiner Meinung nach auch nervigen Wiederholungen eher in den Hintergrund geriet.

1 Kommentar:

  1. Ich bin großer Heitz-Fan und habe bis jetzt die Finger von Aera gelassen. Zu Recht wie es scheint ;)
    Danke für deine Rezi, da lese ich lieber nochmal Die Kinder des Judas oder die Albae...
    Viele Grüße
    Selina
    von Selina’s Book Obsession

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