Mittwoch, 4. November 2015

Blog-Tour "Nachtahn - Gefährliche Sehnsucht"



„Wie werde ich Nachtahn?“


Hallo und herzlich Willkommen zu Tag 3 der Blog Tour.
Heute möchte ich mich mal dem Thema widmen, wie ein Nachtahn auch ein Nachtahn wird und da einmal vorab zur Erklärung:
‚Nachtahn‘ ist nur der Reihentitel, nicht die Bezeichnung der Vampire im Buch an sich.

Definition:
Allerdings gibt es einen bestimmten Grund warum ein Nachtahn ein Nachtahn ist.
So gesehen sind die Ahnen auch das was sie sein sollen, Vorfahren, die auf das Blut selbst anspielen, sie stammen von Dorian bzw. Gerald ab was sie zu den Ahnen macht.
Das Nacht aus Nachtahn spielt hier jedoch auf die Düsternis selbst an, weswegen dann auch der Begriff Nachtahn entstanden ist.

So gesehen sind Nachtahne Vampire wie wir sie kennen und lieben (?) also mit Blutleer saugen, gegenseitig beißen etc. etc. aber ich wollte hier nicht auf dieses ganze 08/15 Zeugs eingehen und habe deswegen heute etwas Besonderes gemacht, extra für euch und extra für diese Tour.

Aber ich sollte euch vielleicht erst einmal die vorige Geschichte ein wenig näher beleuchten, bevor ich euch beschreibe was ich beschreiben muss, damit ihr es euch vorstellen könnt.
Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Beitrag gestalten soll, einige Ideen wurden natürlich direkt wieder verworfen, dann hatte ich etwas, das aber auch nicht so gepasst hatte und plötzlich war ich nicht nur gestresst, nein ich war sogar so weit, dass ich weder aus noch ein wusste. Bis ich auf die Idee gekommen bin, mich sozusagen ‚selbst in einen Vampir verwandeln zu lassen‘.
Dazu habe ich eine Hypnose-Therapeutin aufgesucht, die mich dann dementsprechend auch hat fühlen lassen, was ein werdender Vampir auch fühlt.
Genau das möchte ich euch hier auch beschreiben.

Was habe ich nun genau erlebt?
Nun, es fühlte sich anfangs gut an, wie in eine Meditation zu gleiten. Zumindest dieser Teil fühlte sich noch gut an, aber kurz darauf fühlte es sich an, als hätte ich in einem weichen Bett gelegen, mit Laken aus Seide bezogen, weich und dennoch eher kalt. Ich lag einfach nur da, wohl wissend, was nun folgen würde, denn ich hatte darum gebeten. Hatte gebeten von einem seelenlosen und zugleich mörderischen Wesen zu einem solchen zu werden. Dies würde nun vollzogen werden- Ich fühlte seinem Atem, kalt auf meinem Gelenk, dann an meinem Hals und dann, kurz darauf fühlte ich, wie sich spitze Zähne in meinen Hals hineingruben. Es schmerzte, mehr als nur ein kleines bisschen. Für mich fühlte es sich so an, als würde eine Schlinge plötzlich um meinen Hals gelegt und mit jedem seiner Schlucke zog sie sich mehr und mehr zu. Bis meine Lippen eine dickliche Flüssigkeit erspürten und ich fast gegen meinen Willen den eigenen Mund öffnete. Ich trank und wollte einfach nur würgen angesichts dieses muffigen Geschmacks, der für mich einfach nur den Tod bedeutete. So lange bis nichts mehr kam und dann fiel ich in einen schwerelosen und vor allen traumlosen Schlaf, aus dem ich schreiend erwachte, denn plötzlich stand mein Körper regelrecht in Flammen. Das Gift war dabei sich seinen Weg durch meine Adern zu bahnen, diese zu weiten und zugleich das Blut darin zum Kochen zu bringen. Ich loderte wie die Hölle und stieß mich gutturale Laute aus, während ich hoffte ich möge einfach nur sterben. So verging die Zeit quälend langsam, ich konnte nicht sagen wie viel vergangen war, ich war einfach nur froh, als es endlich aufhörte. War froh, diesen Schmerzen entgangen zu sein und da war wieder der Atem, als würde er überprüfen ob alles auch wirklich geklappt hatte.
Allerdings kam kurz darauf ein neuer Schmerz, einer der mich wirklich sehr erschreckt hat, denn in meinem Hals war alles mehr als nur trocken, ich musste diesen befeuchten, aber nicht auf Wasser oder etwas anderes…auf Blut…das ist ein Gefühl, für das alle Vampire die da wirklich wiederstehen können einen Orden verdienen, denn das ist verdammt schwer…

Wie ging es mir danach?
Puh das ist wirklich schwer zu beantworten, da ich hier wirklich ziemlich geschockt war. Ich hab alles gefühlt, weswegen mein kompletter Körper geschmerzt hat, ich hab sogar jetzt noch unglaublichen Durst, aber keine Angst, ich bin auf Wasser gewechselt.
Außerdem hat es Stunden gedauert bis ich wieder aufgewärmt war, äußerlich wie innerlich, wobei es wohl innerlich wesentlich länger dauern wird. Ich bin leider immer noch geschockt, weswegen wahrscheinlich auch einige meiner Formulierungen hier hapern werden.
Aber alles in allem war es eine wirklich spezielle Erfahrung gewesen, die ich jedoch lieber nicht noch einmal machen werde, denn das eine Mal hat es mir hier wirklich gereicht.
Nur hat sich jetzt meine Sicht auf Vampire und den 'romantischen Biss' drastisch geändert...

Ich hoffe ich konnte euch ein klein wenig beschreiben, wie die Wandlung in einem Vampir (Nachtahn) vonstattengeht, sodass ihr nun eine genauere Vorstellung davon bekommen habt.
Natürlich kann es von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen und mal mehr und mal weniger schmerzhaft ausfallen, aber das muss man letzten Endes auch selbst herausfinden *zwinker*

Allerdings hab ich noch Fragen an die Nachtahne selbst stellen dürfen, die will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten.

Meine Frage an alle verfügbaren Vampire:

Laura: Wie ist das Leben als Vampir für dich? Ziehst du es dem Leben als Mensch vor oder bereust du es Vampir geworden zu sein?

Dorian: Ein Vampir zu werden, war das Beste, was mir passieren konnte. Ich komme aus einer Zeit, in der die Leute früh starben. Sei es durch Krankheit oder Hunger oder Kriege. Meine Familie wohnte auf dem Land, da gab es weder medizinische Versorgung noch ausreichend Schutz gegen Kälte. Wäre ich damals nicht fortgelaufen, ich wäre wahrscheinlich keine vierzig Jahre alt geworden. Es war ein langer und schwerer Weg, bis Gerald, mein Schöpfer, mir die Dunkle Gabe schenkte, aber ich würde es jederzeit wieder tun. Immerhin hätte ich Louisa sonst nie kennengelernt.

Louisa (lächelt geschmeichelt und greift nach Dorians Hand, sagt aber nichts)

Eric (lacht): Was für eine Frage! Das Leben als Vampir ist geil. Klar, auch hier gibt es Regeln, aber der Spaß überwiegt. Man erlebt alles drei Mal so intensiv - und mit alles meine ich wirklich alles (grinst anzüglich). Das ist manchmal echt der Wahnsinn. Ich war auch mit meinem sterblichen Leben zufrieden, aber das hier ist besser. Der Clan ist wie eine Familie und, naja, nur so kann ich überhaupt mit Zoe und Louisa zusammen sein. Also, nee, ich bereue es absolut nicht.

Louisa: Wirklich nicht?

Eric: Ich weiß, dass du das anders siehst, aber nein. Nicht einen Tag.

Jayden: (grinst sehr breit und sehr böse) Sowas kann auch nur ein Mensch fragen.

Michael: Ich muss gestehen, dass ich zwiegespalten bin. Ohne die Dunkle Gabe, wie mein alter Freund Dorian sie so poetisch nennt, wäre ich jetzt tot. Ich war krank und meine Schöpferin rettete mich. Auch wenn ich dafür dankbar sein sollte, kostete es mich einige Mühen, mich vollends in meine Rolle des Vampirs einzufinden. Ich bin kein Kämpfer, war ich nie, und kann nicht so rücksichtslos und selbstverständlich töten wie Dorian oder unser blonder Engel hier (weist auf Jayden). Es ist eine Freude, die Welt wachsen und sich weiterentwickeln zu sehen, aber das Leben als Vampir ist nicht immer leicht. Ebenso wie das Leben als Mensch. Manch gewöhnlichem Sterblichen fällt es schon schwer, sein Leben mit Sinn zu füllen. Stellen Sie sich vor, Sie haben unendlich viel Zeit, die sie mit sinnvollen, erfüllenden Dingen füllen müssen. Das ist nicht leicht und viele verzweifeln daran.
(Betretenes Schweigen)

Dorian: Papperlapapp. Nun tu doch nicht so, als würdest du dich langweilen, alter Freund.

Michael (grinst): Das hab ich nicht gesagt.

Dorian: Na, also. Ich weiß nicht, warum diese Frage wichtig ist, aber ich stimme Michael zu. Die Dunkle Gabe ist ein Geschenk, das man weder leichtfertig verschenken noch annehmen sollte. Man sollte sich vorher genau überlegen, ob man einem ewig währenden Leben gewachsen ist. Ansonsten bekommt man es unter Umständen mit mir zu tun. Man nennt mich nicht umsonst den Vampirkiller.

Louisa: Diese Zeiten sind ja wohl längst vorbei.

Dorian (lehnt sich in seinem Sessel zurück, streckt die Beine aus - und schweigt)

Laura: Louisa, möchtest du dem Leser auch noch erzählen, wie das Leben als Vampir für dich ist?

Louisa (lächelt klein und sieht Dorian dann verliebt an): Ich darf die Ewigkeit an der Seite dieses Mannes verbringen. Wie sollte ich darüber unglücklich sein ...


***



Bitte hinterlasst eure Antwort als Kommentar samt eurer Mailadresse (ganz wichtig)!!
Natürlich gibt es auch bei mir eine Gewinnspielfrage und die lautet folgendermaßen:

Würdet ihr den Schmerzen zum trotz dennoch ein Vampir (Nachtahn) werden wollen?

Gewinnspielregeln:
✩ Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
✩ Habt euren Wohnsitz in Deutschland. (für Print)
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Das Gewinnspiel endet am 15.11.2015. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich per Mail.

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Kommentare:

  1. Hallo,

    wenn ich wirklich ein Nachtahn werden will, würde mich die Aussicht auf Schmerzen nicht davon abhalten lassen :)

    LG
    SaBine
    (kupfer-sabine@t-online.de)

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  2. Hallo,

    ja die Schmerzen würde ich in kauf nehmen wennn ich ein Nachtahn werden will.

    Gruß
    Monika B.
    lesetrine@gmx.de

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  3. Hallo,

    erstmal super Idee mit dem Hineinversetzen und dem Interview. Von deiner Beschreibung her musste ich aber sofort an die Twilight Reihe denken, denn dort wird das exakt genauso beschrieben. Das mit den Clans erinnert mich jetzt an Lara Adrians Vampire. Mich würde also interessieren inwieweit mich die Reihe nur an die zwei schon bekannten Reihen erinnert oder ob noch was originelles eigenes kommt.
    Aber zu deiner Frage: Ich denke jeder der unbedingt Nachtahn/Vampir werden will, nimmt die Schmerzen auf sich. Ob ich das selbst könnte weiß ich nicht...

    lg sunflowrina

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    1. Hallo sunflowrina,

      vielen Dank für Deinen Kommentar, auf den ich doch gern mal eingehen möchte. Wahrscheinlich gibt es in der Vampirliteratur nichts, was es nicht schon gab. Ich finde Lauras Beschreibung auch total toll (hier habe ich übrigens nur das Interview beigesteuert ;) ). So könnte es tatsächlich ablaufen, allerdings beschreibe ich es in meinen Büchern nicht so genau. Clans gibt es bei mir gar nicht. Lediglich Dorian hat Freunde und Vertraute um sich gescharrt und damit einen Familienverbund (Clan) geschaffen. Ansonsten sind meine Charaktere alle sehr eigenwillig und weder ganz gut noch ganz böse. Sie haben alle ihre Dämonen, mit denen sie fertig werden müssen - und die oftmals gar nichts mit dem Vampirdasein zu tun haben. Ganz normale Leute eben. Naja ... okay, nicht ganz. Lies doch einfach mal rein. Vielleicht gefällt Dir meine Welt, in der der Vampir noch Vampir ist, ja ;)

      Vampirische Grüße
      Sandra

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    2. Hallo und Danke für deinen Kommentar,
      die Hypno-Therapie zielt eigentlich das Unterbewusstsein an und wenn da dann auch noch verschiedene Vampir-Romane gelesen wurden kommt es definitiv zu sehr vielen Ähnlichkeiten, das stimmt, aber dennoch war es eine (für mich) besondere Erfahrung gewesen, die ich gerne gemacht hab, aber wirklich nur einmal, da die Empfindungen dabei wirklich extrem waren. Einiges hab ich davon sogar bewusst herausgelassen, da das auch für mich nicht leicht zu verarbeiten gewesen ist.
      LG

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  4. Guten Morgen,
    nein würde nicht,und das hat nichts mit schmerzen zu tun.
    Mir ist die Unendlichkeit einfach zu lange.
    Ich denke alles hat seinen Sinn.
    Liebe Grüße
    Ute

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  5. Huhuuuuuuuu,

    vielen Dank für den heutigen Blogtag :D
    Wow, es war toll zu lesen, auch das Interview war süpi.
    Um ein Nachtahn zu werden und eventuell auch so einen tollen Vampir wie Dorian zu bekommen, würde ich alle Schmerzen auf mich nehmen :D Ich würde gerne mitbekommen, wie sich der Fortschritt so im Laufe der zeit verändert :D

    Lieben Gruß, Yvonne
    yvonne.rauchbach@freenet.de

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  6. Hallo,

    vielen Dank für den richtig tollen Beitrag :D
    Wenn ich wirklich ein Nachtahn werden möchte oder es, warum auch immer, keine andere Möglichkeit gibt als die Verwandlung dann würde ich die Schmerzen in kauf nehmen. Ansonsten würde ich lieber ein Mensch bleiben.

    Lg Bonnie

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    1. Achja - meine E-Mail - Adresse: hexebonnie[at]gmx.de

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  7. Guten Abend,

    Also ich würde lieber ein Mensch bleiben und auf die Schmerzen verzichten. :)
    Kein Wunder das Vampire nach diesen Schmerzen so einen Durst haben, das ist ja auch sehr anstrengend für sie! Nein, ich bleibe lieber ein Mensch! :D
    LG nicole

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