Freitag, 2. Oktober 2015

Rezi - Seelenblau von Manuela Brandt

Inhalt:
Mias Leben scheint perfekt. In wenigen Monaten wird sie heiraten. Doch sie spürt eine Leere im Herzen, die sie versucht zu verdrängen. Ihre Zweifel an der Hochzeit wachsen. Ihre beste Freundin Lisa überredet sie zu einer Reise nach Kanada – nicht ohne Hintergedanken. In einem abgelegenen Dorf in den Rocky Mountains glauben die Bewohner an alte indianische Ideale: die Einheit von Mensch, Natur und Tieren. Dort erfährt Mia, dass jemand nur wirklich glücklich sein kann, wenn er einen Seelenpartner gefunden hat. Ihre gesamte Weltanschauung wird auf den Kopf gestellt. Zudem lernt sie Jace kennen, einen arroganten Einzelgänger, der unerwartet eng mit der Natur verbunden ist. Unfreiwillig müssen sie Zeit miteinander verbringen und Mias Gefühlswelt gerät völlig aus den Fugen. Als Jace spurlos verschwindet, führen ihr Kopf und ihr Herz einen bitteren Kampf gegeneinander, der nicht nur Mia in Gefahr bringt.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 328 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (4. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3738607013
ISBN-13: 978-3738607017
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,9 x 20,3 cm

Meine Meinung:
Vorweg kann ich euch schon einmal sagen: Kauft und lest es!
Dieses Buch ist wirklich toll und dazu noch ein wirklich schöner Erstling der Autorin. Zudem natürlich noch sehr gelungen. Manuela entführt uns hier in ein wirklich mystisches Abenteuer, dass so nur wenige bisher schaffen konnten.
Wir lernen hier Mia kennen, die eigentlich alles hat, was sie glücklich machen sollte. Einen guten Job, einen Verlobten, der sie wirklich liebt und zudem eine sichere Zukunft. Dennoch merkt sie schnell, dass ihr etwas fehlt, dass sie selbst eben nicht glücklich ist, sondern in eine Art Lethargie verfallen ist, das plant sie zu ändern indem sie mit ihrer Freundin auf eine Reise geht, die ihr Leben verändern soll, nur weiß sie es zuvor noch nicht. Ich jedenfalls habe Mia als wunderbare und vor allen Dingen herzliche Protagonistin kennengelernt, in die ich mich wirklich gut habe hineinfühlen können und die mich zudem auch noch ein klein wenig an mich selbst erinnert hat. So ist sie mir direkt unglaublich ans Herz gewachsen.
Jace hingegen ist so eine Art Bad Boy, der allerdings eine wirklich verletzliche Seite aufweist, sofern er denn will versteht sich. Ich mochte ihn sehr, wenn auch nicht sofort, denn manchmal war er echt alles andere als lieb und ich mag lieb. Aber er ist dennoch ein Schnuckelchen. Naja, er ist mir auch sehr ans Herz gewachsen.
Aber was mir hier besonders gefallen hat, war die Einflechtung des indianischen Glaubens. Genau das bringt hier die Mystik ins Buch und zaubert mir zugleich ein wirklich tolles Gefühl herbei, denn ich selbst fühle mich dem auch sehr verbunden. Auszusetzen habe ich hier gar nichts, außer der Tatsache: Wann geht´s weiter?
So kann und werde ich nur 10 Stöberkisten vergeben, einfach, weil die Geschichte so unglaublich berührend und wundervoll ist.

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