Dienstag, 22. September 2015

Rezi - Fingerhut Sommer von Ben Aaronovitch

Inhalt:
Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt: in einen kleinen Ort in Herefordshire – wo sich Fuchs, Hase und der Dorfpolizist Gute Nacht sagen. Aber es werden zwei Kinder vermisst, und ihr Verschwinden erfolgte womöglich unter magischen Umständen. Also muss Peter notgedrungen sein angestammtes Biotop verlassen. Mit der Flusstochter Beverley Brook begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (21. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423216026
ISBN-13: 978-3423216029
Originaltitel: Foxglove Summer
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3 x 19,3 cm



Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch unerwartet erhalten, was mich sehr gefreut hat, allerdings kenne ich hier die 4 Vorgänger-Bände nicht, was mir das Lesen an der ein oder anderen Stelle wirklich erschwert hat.
Aber nach einem wirklich leichten und sanften Einstieg hab ich mich hier besonders über den angenehmen Schreibstil gefreut, denn dieser lässt sich wirklich toll lesen und hält sich auch das ganze Buch über.
Peter Grant jedoch kann ich so überhaupt nicht einschätzen, denn mir fehlt wie schon gesagt, die Charakterentwicklung, die sich durch die Teile 1 bis 4 bereits zieht. Ebendiese Tatsache hat mich dann letzten Endes sogar doppelt verwirrt, da man ab und zu auch immer wieder an vorangegangene Fälle gedacht hat.
Aber ich muss sagen, dass mir hier besonders der schwarze englische Humor gut gefallen hat, denn dieser hat besonders gut das Buch aufgepeppt und ihm sein gewisses Etwas verleihen können. Zudem wurde auch die Landschaft wirklich interessant beschrieben wie ich finde.
Von der Idee her ist es so gesehen nicht ganz so neu, erinnert es mich doch ein wenig an einen erwachsenen Harry Potter mit dem Hang zur Tollpatschigkeit und schwarzem Humor. Was an einigen Stellen mehr gepasst hat als alles andere, dennoch hätte ich hier definitiv die Vorgänger-Bände lesen müssen um einen wirklich perfekten und nicht so verwirrenden Einstieg in dieses Büchlein zu finden.
So gesehen gibt´s dafür von mir 5 Stöberkisten, da ich einerseits viele tolle Dinge gefunden hab aber andererseits auch so richtig verwirrt worden bin.
Für Fans der Reihe jedoch ein absolutes Muss!

Kommentare:

  1. Hallo,
    also wenn Dir der schwarze Humor in dem Buch gefallen hat dann musst Du die andren Bände lesen. Ich hab den ersten Band regelrecht verschlungen.

    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Das werde ich mir in jedem Fall überlegen :)
      Aber danke das dir die Rezi gefallen hat ;)

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