Mittwoch, 2. September 2015

Rezi - Der Hobbit von J. R. R. Tolkien

Inhalt:
Es war ein schöner Morgen, als ein alter Mann bei Bilbo anklopfte. 'Wir wollen hier keine Abenteuer, vielen Dank', wimmelte er den ungebetenen Besucher ab. 'Überhaupt, wie heißen Sie eigentlich?' - 'Ich bin Gandalf', antwortete dieser. Und damit dämmerte es Bilbo: Das Abenteuer hatte schon begonnen. Vor 75 Jahren hat Tolkien die Geschichte von Bilbo und dem Drachenschatz für seine Kinder niedergeschrieben. Und seit dieser Zeit ist Bilbos gefährliche Reise ein Klassiker der Kinderliteratur. Sehr zum Verdruß Tolkiens übrigens: Um den Eindruck eines Kinderbuches zu korrigieren, hat er später vielfach Überarbeitungen vorgenommen. Diese Neuübersetzung von Tolkien-Kenner Wolfgang Krege basiert - im Unterschied zu der 1957 veröffentlichten Übersetzung - auf der autorisierten Fassung letzter Hand. Somit ist nun eine deutsche Fassung zugänglich, wie Tolkien selbst sie gutheißen würde.

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 3., Aufl. (10. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3608939776
ISBN-13: 978-3608939774
Originaltitel: The Hobbit
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,3 x 20,2 cm


Meine Meinung:
Ich hab dieses Buch jetzt bereits schon zum zweiten Mal gelesen und war wieder einmal aufs Neue begeistert, denn die Geschichte des jungen Hobbit´s Bilbo fasziniert mich wirklich sehr. Was nicht nur am wunderbaren Schreibstil des Autors selbst liegt, denn es ist so erzählt, als würde ich direkt einem Kind die Geschichte selbst vorlesen können. Genau das finde ich wirklich toll und so kam ich auch direkt sehr gut in die Geschichte hinein, die mit sehr viel Witz und dennoch viel philosophischen Ansätzen gespickt ist.
Bilbo ist zu Anfang der Geschichte ein wirklich ehrenhafter Hobbit, wird zu einem Abenteuer gedrängt, in das er eigentlich gar nicht hatte gedrängt werden wollen und begegnet zu allem Überfluss auch noch ziemlich vielen Zwergen, die auch noch Ärger machen.
Natürlich ist das so gar nicht Tugendhaft für einen Hobbit, aber dennoch geht er mit, wo für uns und ihn das Abenteuer erst richtig beginnt und er so ganz ohne zweites Frühstück und seine geliebten anderen ruhigen Mahlzeiten auskommen muss.
Vor allem jedoch der zunehmende Wandel von Thorin selbst hat mich einerseits beeindruckt wie auch andererseits ziemlich abgeschreckt, denn er wird vom heimatlosen Zwerg, zu einem Zwerg mit Heimat aber einem wirklich habgierigen Herzen, der bereit ist, auch Freunde zu verraten.
Gandalf jedoch empfinde ich als einen mehr oder weniger beständigen Geist, der hilfsbereit ist, jedoch ziemlich vieles für sich behält, wie es Zauberer eben manchmal tun, denn wie heißt es doch so schön? ‚Ein Zauberer ist nie zu spät, die anderen sind nur zu früh da.‘ Wahrscheinlich hat er des Öfteren auch dieses Motto stark verinnerlicht, weswegen er oft auch recht spät auftaucht. Trotzdem mag ich seinen Charakter wirklich sehr, gerade weil er so geheimnisvoll ist in seinem Verhalten.
Zudem ist es natürlich auch noch die eigentliche Vorgeschichte zum ‚Herr der Ringe‘ was das Ganze nun umso spannender macht und ich habe jede einzelne Seite geliebt und das Buch regelrecht gesuchtet. Es ist auch eine absolute Empfehlung für alle Fantasy-Fans, denn Tolkien sollte jeder, der Fantasy liest auch kennen.
So kann es für mich wirklich nur volle 10 Stöberkisten geben, denn ich liebe dieses Buch und es wird definitiv noch mehrfach gelesen als nur die zwei Mal, die ich es bereits gelesen habe.


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