Freitag, 21. August 2015

Rezi - Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten von Pia Hepke

Inhalt:
Irrlichter
Was sind eigentlich Irrlichter?
Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt?
Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln?
Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 178 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (18. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 150752627X
ISBN-13: 978-1507526279
Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 1,1 x 19,8 cm

Meine Meinung:
Ich möchte mich zu allererst einmal ganz herzlich bei der Autorin selbst bedanken, dass ich dieses Büchlein habe rezensieren dürfen. So habe ich beinahe direkt mit dem Lesen begonnen, da ich auch das Cover nicht schlecht finde. Es hat eine eigene Art der Düsternis, die super zum Thema des Buches passt.
Jedoch hab ich mir den Einstieg persönlich etwas anders gewünscht. Als Leser wurde man sofort ‚auf einen Friedhof‘ des Nachts geworfen um so der Erfüllung einer vorangegangenen Wette beizuwohnen. Das empfinde ich persönlich als sehr schade, denn ich mir hätte zuvor gern ein wenig mehr Input gehofft um mich so noch stärker in die Geschichte hineinfallen lassen zu können, dadurch jedoch, dass ich alles Schlag auf Schlag erlebt habe, kam mein Lesefluss immer wieder ins Stocken und ich konnte recht vieles eher weniger nachvollziehen.
Auch finde ich, hätten hier die Charaktere facettenreicher sein können, denn meist fühlte es sich danach als, als sei nur auf eine Facette des Charakters geachtet worden, sodass die Persönlichkeit der Figuren, was meiner Meinung nach besonders die Protagonistin Nicole getroffen hat, denn wirklich warm wurde ich mit ihr nie. Sie war zwar da und hat ihr Abenteuer erlebt, aber das was sie wirklich ausmachte, konnte ich nicht herauslesen bzw. bei mir als Leser, kam es nicht an.
Allerdings finde ich die Version der Irrlichter hier sehr gelungen und habe diese auch kichernd ins Herz geschlossen, denn zumeist waren sie unfreiwillig komisch. Dennoch haben sie eine beeindruckende Funktion erhalten, die man so nicht von ihnen kennt, jedoch kamen diese auch hier viel zu schnell herbei. Da hätte ich mir ein wenig mehr düstere Spannung gewünscht.
Alles in allem fand ich es sehr Ideenreich und vom Thema her wirklich mal etwas Neues. Jedoch wurden hier die guten Ansätze nicht wirklich genug ausgeschöpft und auch die charakterlichen Eigenschaften waren mir persönlich viel zu blass und unzureichend.
Aus diesem Grund vergebe ich hier 5 Stöberkisten, eben weil ich mir bei einer solchen Story ein wenig mehr erhofft hatte.

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