Sonntag, 2. August 2015

Rezi - Die dreizehnte Fee von Julia Adrian

Inhalt:
Ich bin nicht Schneewittchen.
Ich bin die böse Königin.
Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.
»Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd.
Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest.
Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.

Informationen zum Buch:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1132 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 213 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 373754252X
Verlag: neobooks Self-Publishing (20. Juli 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00W69O9UA

Meine Meinung:
Vorab muss ich mich bei Julia bedanken, dass ich dieses Buch als Rezi-Exemplar habe bekommen dürfen, daher finde ich es richtig schade, dass ich so gar keinen Zugang zu dem Buch habe finden können.
Ich habe lang daran gesessen und versucht einen Zugang zum Buch zu finden, aber leider passierte das nicht. Genau das wunderte mich jedoch, denn ich habe gelesen, dass dieses Buch wirklich sehr viele gute Bewertungen erhalten hat.
Das worüber ich zuerst gestolpert bin, war der Schreibstil, der meinen Lesefluss wirklich hat stocken lassen, sodass ich der Geschichte eher wie ein unbeteiligter Beobachter habe beiwohnen können, als das ich es geschafft habe, wirklich Teil der Geschichte zu sein. Leider gibt es auch ein paar Wiederholungen, die man hätte hinaus streichen können, was bei dieser Länge nicht wirklich vorteilhaft erscheint.
So war es mir nicht möglich, mich auf die Protagonistin selbst einzulassen, sodass sie für mich nicht greifbar war, sondern nur eine Person, an der ich nur zufällig einmal vorbeigelaufen bin. Ich habe sie wahrgenommen, aber sie blieb nicht in meinem Gedächtnis haften.
Bei dem Hexenjäger selbst fiel es mir leichter einen Draht zu ihm zu bekommen, aber mehr auch nicht, auch er blieb schwammig für mich, so wie auch dessen Handlungen selbst.
Alles folgte ziemlich schnell aufeinander und bei einigen Gegebenheiten dachte ich mir nur:
„Hä? Warum?“
Daher habe ich dieses Buch auch ca. mittig abgebrochen, da ich selbst damit absolut nicht klar gekommen bin. Mir hat ein wenig die Ebene gefehlt, mit der ich gefühlsmäßig auch in das Buch gehen konnte. Dennoch möchte ich dieses Buch allen Märchenfans ans Herz legen, euch ergeht es bestimmt anders als mir.
Alles in allem hat dieses Buch von mir 4 Stöberkisten verdient.
Sagt mir doch einfach mal, wie ihr dieses Buch fandet, bedenkt aber, dass all das hier meine Meinung ist.

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