Donnerstag, 30. Juli 2015

Rezi - The Diviners: Aller Anfang ist Böse von Libba Bray

Inhalt:
New York, 1926: Wegen eines kleinen „Zwischenfalls“ wurde Evie O‘Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert – und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Doch sie hat keine Ahnung, mit welch entsetzlicher Bestie sie es zu tun bekommt …

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 704 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423760966
ISBN-13: 978-3423760966
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Originaltitel: The Diviners
Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 5,3 x 21,6 cm

Meine Meinung:
Ich hab mich riesig gefreut, als ich hierfür die Bestätigung erhalten habe und es schließlich auch bei mir angekommen ist. Daher an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an den Verlag.
So konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen und habe direkt abgefangen, obwohl meine Warteliste dadurch nur umso länger wurde, aber es hat sich definitiv gelohnt. Der Schreibstil war hier unglaublich mitreißend und man war sofort in der Story gefangen. Vor allem das Zusammenführen von okkulten Wahrheiten und der historischen Kulisse finde ich besonders gelungen, denn ich selbst kenne mich in diesem Bereich auch ein wenig aus. So habe ich all die okkulten Gegebenheiten direkt aufgesogen und einige zum Teil auch während des Lesens gegoogelt und noch dazu gelernt.
Allerdings hat mich hier sehr der Einsatz von den Protagonisten verwirrt, denn man wird am Anfang mit unheimlich vielen konfrontiert und die eigentliche Protagonistin Evie gerät so ziemlich in den Hintergrund. So kommt man sehr schnell durcheinander und obwohl sich alles nach und nach zusammenfindet, war ein für mich persönlich beim Lesen eher beschwerlich. Hier fände ich es besser, wenn man die Kapitel mit den zugehörigen Personen betitelt hätte, das hätte besonders meine Verwirrung über das Gesamtgeschehen ein wenig abmildern können.
Ich hab aber die ein oder andere der Personen dann auch in mein Herz schließen können.
Vor allem aber Evie und Jericho, denn die beiden finde ich wirklich greifbar gemacht und lesernah.
Evie selbst ist ziemlich aufbrausend und ziemlich Partybegeistert, allerdings auch sehr auf Aufmerksamkeit bedacht, denn zum einen möchte sie wahrgenommen werden, zum anderen aber ihre Gabe verheimlichen, was an sich ein Wiederspruch an sich ist, aber dennoch versucht sie alles was ihr möglich ist.
Jericho selbst ist das komplette Gegenteil, denn er ist ruhig, gelassen und eher der stille Typ. Besonders toll an ihm finde ich, dass er auch ein richtiger Buchsuchtie ist. Die Tatsache hat ihn natürlich direkt für mich eingenommen, okay sein angenehm beschriebenes Äußeres natürlich auch.
So gesehen hat mich dieses Buch wirklich auf eine spannende Reise entführt und ich wollte so schnell daraus nicht mehr auftauchen, dennoch durch die vielen Persönlichkeiten einige Punkte eingebüßt.
Also entscheide ich mich hier für solide 7 Stöberkisten, kann euch empfehlen, es selbst einmal zu lesen bzw. mir eure Meinung mitzuteilen und ich selbst kann inzwischen den Erscheinungstermin des zweiten Bandes kaum mehr erwarten.



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