Samstag, 18. Juli 2015

Rezi - Die Auserwählte der Jahreszeiten: Morgentau von Jennifer Wolf

Inhalt:
**Absoluter Leserliebling** Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben? Dies ist der erste Roman der Jahreszeiten-Geschichten. Ein weiterer Roman erscheint als E-Book am 2. Juli 2015.

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Carlsen (2. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551314969
ISBN-13: 978-3551314963
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2 x 17,5 cm

Meine Meinung:
Zuerst einmal muss ich mich noch einmal bei Corinna von „Traumland zwischen zwei Buchdeckeln“ bedanken, denn ohne sie hätte ich dieses Buch so schnell nicht lesen können. Von daher ein ganz herzliches Dankeschön <3
Dann muss ich mich bei allen bedanken, die sich bei Carlsen dafür eingesetzt haben, dass dieses Buch auch als Printausgabe erscheinen konnte, denn sonst hätte ich mir auch dieses tolle Buch entgehen lassen müssen.
Kommen wir nach meinen ersten Danksagungen mal zur eigentlichen Rezension, denn zu diesem tollen Buch gibt es wirklich nur positives zu sagen. Die Autorin wurde hier von einem Kinderlied inspiriert, das wirklich großes Potential hat, wenn ich mir das Buch erneut in Gedanken abrufe. Ich hab mich direkt ab der ersten Seite pudelwohl gefühlt und dank dem supertollen Schreibstil ging der Einstieg sehr schnell. So hab ich leider nach viel zu kurzer Zeit dieses Buch beendet und da ich nicht sollte, dass es schon endet, hab ich dann einfach das Ende noch dreimal gelesen, aber schließlich kann ich euch ja auch die Rezi nicht vorenthalten.
Maya war mir direkt zu Anfang sehr sympathisch und ich hab so gehofft das Gaia sie erwählt, was ja eigentlich nach dem Klappentext bereits klar sein sollte, aber dennoch haben die Gefühle mich so stark überflutet, dass ich alles gefühlt habe, was Maya auch fühlte. So hatte ich Angst als Gaia das neue Mädchen auswählen kam, war aufgewühlt als sie Maya erwählt hat und voller Angst und Verwirrung als sie selbst die vier Jahreszeiten kennengelernt hat.
Aviv, der Frühling, war eher schüchtern und ob ich ihn mag weiß ich noch nicht, denn von ihm hat man leider sehr wenig mitbekommen. Er hat sich leider nicht komplett geöffnet, was ich schade finde, denn ich glaube er ist ein wirklich toller Kerl.
Sol, der Sommer, ist wirklich sehr arrogant und ich mochte ihn so gar nicht. Meiner Meinung nach fühlte er sich direkt sehr siegessicher und obwohl er gerade seine Frau verloren hat, buhlt er schon wieder nach der neuen Frau.
Jesien, der Herbst, ist eine wirklich treue und gute Seele und ein sehr lieber Kerl. Sofort hab ich ihm mein Herz geöffnet und ihn auch bis jetzt nicht gehen lassen. Ich könnte ihn mir als wirklich guten Freund sehr gut vorstellen.
Und dann gibt es natürlich noch den Winter selbst, Nevis. Er ist bereits von Anfang an mein absoluter Liebling gewesen, auch wenn er eher kalt und abweisend wirkte, aber seine traurigen Augen haben mich für ihn erwärmt.
Maya sucht sich im Laufe des Buches ihren zukünftigen Ehemann aus, indem sie sie alle kennenlernt, aber wer das ist solltet ihr schon selbst lesen. Es lohnt sich.
Gaia selbst wird hier als Mutter aller Dinge verehrt, was ich auch besonders gut finde, aber auch sie konnte ich nicht so ganz ins Herz schließen. Sie ist einerseits sehr freundlich und zuvorkommend aber auch selbst nicht eine solche, die sich gern annähert. Natürlich hat sie auch anderes zu tun, aber hin und wieder mal ein Zeichen hätte sie ja schließlich senden können.
Die Geschichte selbst ist eine Art dystopisches Märchen und spielt in einer wirklich düsteren, aber auch glücklichen Zukunft und das Gute dabei: Es ist nicht einmal wirklich weit hergeholt, denn so könnte es wirklich passieren.
Während des Lesens musste ich wirklich sehr oft und sehr viel weinen. Meist vor Glück aber auch oft voller Trauer. Ich konnte darin super abtauchen, die Realität hinter mir lassen und einfach zu Gaia gehen. Und mal im Ernst, so ein Haus wie Gaia möchte ich auch haben, denn es ist wirklich super beschrieben gewesen, sodass ich mich völlig heimisch dort gefühlt habe. So muss ich Jennifer Wolf hier ein ganz großes Dankeschön aussprechen, denn du hast eine Geschichte gezaubert, die sich sofort in mein Herz geschlichen hat. Ab der ersten Seite war für mich klar: Es MUSS zu meinen Lieblingen, egal wie es ausgeht.
Das Schaffen bei wirklich sehr wenige und somit ist es klar, dass ich hier volle 10 Stöberkisten vergeben werde. Es hat mich wirklich umgehauen, sodass ich jetzt wohl ein Wrack gefühlstechnisch bin, aber dennoch war es eines der schönsten Lese-Erlebnisse dieses Jahres für mich.
Auch das Cover bekommt hier wohlverdiente 10 Stöberkisten von mir (einmalige Cover-Bewertung!) weil ich es einfach so traumhaft gelungen finde.
Demzufolge eine echte Monatsempfehlung meinerseits für euch!!


Kommentare:

  1. Hach, das Buch steht schon auf meiner Liste. Wird nun auch bald mal bestellt und gelesen. :)

    sommerliche Grüße - Lenchen

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  2. Hey!
    Echt schöne Rezi, das Buch werd ich mir auch bald kaufen. :-)
    LG Becci <3

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