Samstag, 27. Juni 2015

Rezi - Die vergessene Kammer von Catherine Fisher

Inhalt:
Die Romane der britischen Bestsellerautorin sind wahre Füllhörner der Fantasie!
Zac ist Lehrling bei dem berühmten Baumeister Jonathan Forrest. Einem Mann, der ebenso besessen ist von den Mysterien der Druiden wie von seiner kühnen architektonischen Vision. Doch Forrests Vorhaben, eine gigantische spiralförmige Straße namens King’s Circus zu bauen, scheitert. Und da erkennt Zac, dass die wahre Leidenschaft seines Meisters gar nicht der Straße gilt, sondern einer Kammer, die Forrest im Herzen des King’s Circus einbauen will – um darin ein Geheimnis zu verbergen. Doch welches Geheimnis könnte einen solchen Aufwand wert sein?

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442264065
ISBN-13: 978-3442264063
Originaltitel: Crown of Acorns
Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 3 x 18,5 cm

Meine Meinung:
Mir fällt es gerade unglaublich schwer, zu diesem Buch etwas Zusammenfassendes zu schreiben, aber ich möchte es doch gern mal versuchen. Ich hab das Buch als Rezensions-Exemplar von Blanvalet erhalten und dafür bedanke ich mich schon einmal recht herzlich.
So hab ich mich (ziemlich verspätet) auch ans Lesen gemacht und dabei festgestellt, dass ich kaum mehr aufhören konnte, denn es war unglaublich spannend geschrieben. Dennoch ist der Schreibstil einer, den man unbedingt aufmerksam verfolgen sollte, denn trotz allem, ließ es sich nicht so einfach weglesen. Eingeteilt wurde es in 3 Abschnitte, in denen es über den Entwurf, über den Bau bis hin zur Fertigstellung, alles über das Projekt des Baumeisters zu erfahren gab. Aber dennoch muss ich hier anmerken, dass der Klappentext sehr irreführend gewählt worden ist, denn es handelt sich nicht um eine Straße die sich in den Himmel schraubt, sondern eine Straße, die einem druidischen Steinkreis nachempfunden sein soll. Höher gelegt wurde sie aber dennoch.
Dennoch war es nicht der Baumeister, der uns Lesern von seinem Projekt berichtet hat (was ich sehr schade finde), sondern sein Lehrling Zac. Er ist ein Bursche aus reichem Hause, der durch seine Lehre bei Jonathan Forrest und seine spätere Anstellung als Architekt, das Familienvermögen wiedererlangen soll. Zudem ist er in allen möglichen Facetten und Stadien der Griesgrämigkeit und Wut eingestellt, dass es fast ein wenig eintönig rüberkam.
Als zweites haben wir Sulis. Sie ist der am meisten mysteriöseste Charakter in der Geschichte und begegnet einem mit großer Angst und einer gewissen Portion Hibbeligkeit, die sich allerdings erst Stück für Stück im Laufe des Buches zu wandeln beginnt. Dennoch finde ich sie sehr toll.
Als drittes haben wir Bladud, einen Druidenkönig, dessen Geschichte wir in den kürzesten Kapiteln des Buches zu verfolgen wissen.
Jedoch muss man bei allen Figuren besonders auf die jeweilige Zeit achten, in der sie auftreten, denn das ist mitunter recht verwirrend. Bladud selbst, hat als erstes gelebt und durch sein Vermächtnis wurde Jonathan Forrest inspiriert, was wir während der Erzählungen von Zac alles erfahren. Zudem wird während dieser Erzählungen das Projekt gerade erst gestaltet und begonnen. Sulis selbst lebt in der Zeit, als das Projekt schon lange fertiggestellt worden ist und bringt eine neue Geschichte ein.
Dennoch müsst ihr die Geheimnisse der Geschichte selbst ergründen, denn mehr verrate ich euch nicht.
Ich empfinde es dennoch als sehr tolle Lektüre, die man sich eher an einem verlängerten Wochenende vornehmen könnte, als eine Lektüre, die einen länger begleiten könnte. Dafür ließ es sich durch die geschickt eingewobenen wahren Begebenheiten und deren interessante Fakten viel zu leicht durchlesen.
Jedoch hat mir hier das gewisse Etwas gefehlt, weswegen ich hier für gute 6 Stöberkisten entscheide.



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