Donnerstag, 2. April 2015

Rezi - König Arthurs Untergang von J. R. R. Tolkien

Inhalt:
Das große Epos um Arthur erzählt, wie der tapfere König sich zum Waffengang ostwärts in ferne, heidnische Länder begibt. Während der König außer Landes kämpft, verliebt sich der Ritter Lancelot in Arthurs Frau Guinever und schafft damit einen unüberwindlichen Konflikt. Als auch noch der verräterische Mordred die Macht an sich zu reißen versucht, treibt die Handlung einem Abgrund entgegen … Neben der Edda und dem Nibelungenlied ist die Arthursage die wichtigste Quelle aller neueren Fantasyliteratur, die hier erstmals in J. R. R. Tolkiens eigener Fassung vorliegt. Neben der kongenialen Übersetzung von Hans-Ulrich Möhring enthält diese Ausgabe auch den Text des englischen Originals.

Informationen zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 287 Seiten
Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (21. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3608960503
ISBN-13: 978-3608960501
Originaltitel: The Fall of Arthur
Größe und/oder Gewicht: 13 x 3 x 21,1 cm

Meine Meinung:
Zuerst einmal muss ich einfach nur DANKE sagen, denn das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Danke an den Verlag, der es mir hat zukommen lassen. Danke an Christopher Tolkien, dafür das er dieses Buch herausgegeben hat. Und zuletzt Danke an seinen Vater für das Verfassen dieses einzigartigen Werkes. Hier geht es um den Mythos des König Arthus und wie J. R. R. Tolkien ihn sah, dennoch finde ich es schade, dass es nie beendet werden konnte. Tolkien hat hier eine Version des Arthur erschaffen, die mich beeindruckt hat und zugleich auch hat bangen lassen, denn es ist sehr gewaltig und für mich bereits jetzt ein Epos eines der größten Könige dieser Welt. Dabei ist es egal ob er gelebt hat oder nicht, denn Arthur verkörpert all das, was ich mir unter einem Ritter und König vorstelle. Das Buch besteht aus den englischen Versen und deren deutschen Übersetzungen die sich um den Untergang des Königs drehen. Dazu hat Christopher eine hervorragende Ausarbeitung zu den Versen beigefügt, die sich mit den Werken auseinandersetzt, die Tolkien selbst als Vorlagen dienten. Er beleuchtet Aspekte, die man so während des Lesens vllt nie wirklich mitbekommen hat. Aber vom Schreibstil ist es nicht sehr leicht geschrieben und ich möchte mich hüten zu sagen, das Buch wäre etwas für zwischendurch, denn das ist es auf keinen Fall. Es ist schwere Kost und setzt zudem eine gewisse Kenntnis des Mythos rund um Arthur und die Tafelrunde voraus, denn sonst würde man so einiges wahrscheinlich überlesen. Jedenfalls ist dies ein weiteres legendäres Werk, das ich jedem Fan von Tolkien nur wärmstens empfehlen möchte. Es besitzt schon jetzt einen hohen Wert für den Intellekt von einem jeden von uns, zudem bekommt man auch Einblicke in das Silmarillion selbst, denn die Verse um Arthus wurden darin verwoben.
Ich habe es wirklich mit großer Freude gelesen und bin noch immer voller Ehrfurcht, denn für mich gehört es schon jetzt zu den Büchern im Leben, die man gelesen haben sollte. Allein schon des Autors wegen. Sicher, er schreibt nicht immer leicht verständlich, dennoch lohnt es sich wirklich.
Daher kann ich hier nur volle 10 Stöberkisten UND einen absoluten Lesetipp vergeben!!!
J. R. R. Tolkien, wo immer deine Seele auch ruhen mag, ich weiß dass sie während ich gelesen habe an meiner Seite gewesen ist!

Lest es! Lest es und berichtet mir, wie ihr es empfunden habt.


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