Donnerstag, 26. März 2015

Rezi - Der letzte Drache von Aileen P. Roberts

Inhalt:
Er wurde geboren, um Albanys Krone zu tragen – doch als Prinz Kayne vor der Thronbesteigung die Weihe zur Unsterblichkeit erhalten soll, verweigern ihm die Drachen diese Gunst. Denn nicht der einstige König, sondern der grausame Zauberer Samukal soll sein Vater sein. Vor den Anfeindungen flieht Kayne aus der Hauptstadt, an seiner Seite Leána, die schöne Tochter einer Dunkelelfin und eines Menschen. Sie entdecken ein magisches Portal – und geraten in unsere Welt. In Schottland treffen sie auf den geheimnisvollen Rob, der Leána nicht nur von Anfang an fasziniert, sondern der auch für Albanys Schicksal von entscheidender Bedeutung sein wird ...

Informationen zum Buch:
Broschiert: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442480442
ISBN-13: 978-3442480449
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 4,5 x 20,5 cm

Meine Meinung:
Ich hab mich auf dieses Buch wirklich sehr gefreut, denn von der Autorin habe ich bereits sehr viel Gutes gelesen. Bereits in der Buchhandlung ist es mir positiv aufgefallen und zwar durch das wunderschöne Cover. Darauf sind eine grüne Hügellandschaft, ein Abendhimmel, ein kleiner Bach oder Fluss und eine Frau die in das Weite blickt zu sehen. Mir persönlich gefällt besonders der Abendhimmel, da er mir besonders magisch erscheint, was auch zu diesem Fantasyroman passt.
Dennoch bin ich ziemlich enttäuscht, denn die Charakter sind hier recht oberflächlich gehalten worden. Es liest sich super leicht, sodass man es fast in einem durchlesen kann (was ein Pluspunkt für Fantasy-Einsteiger bietet), aber es gibt viele Wiederholungen. Besonders das ewige Gestreite zweier Figuren hat mich hier genervt.
Die Geschichte spielt hier in zwei Welten, die magische Welt ‚Albany‘ und das heutige Schottland. Man lernt die Figuren in ihrer magischen Heimat kennen und bis auf die Protagonistin Leána mag ich eigentlich nur noch Siah, der Rest der Figuren ist irgendwie nicht wirklich greifbar und es gab keine Stelle, die mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat. Dennoch hat es mir Spaß gemacht, zu erkunden wie die Figuren dieses Abenteuer erleben.
Aber mit der Ablehnung von Kaynes Erbe, was eigentlich erst nach den ersten 100 Seiten so wirklich beginnt, beginnt auch erst die eigentliche Story. Davor ist es eher ein ziemlich zäher Beginn, der mich schon recht strapaziert hat. So zogen sich die langwierigen Stellen jedoch durch knapp 2 Drittel des Buches (leider).
Jedoch finde ich den Klappentext recht ungünstig gewählt, denn er umfasst wirklich fasst den gesamten Buchinhalt, sodass man beim Lesen nicht mehr wirklich überrascht wird und es mir so auch eher an Worten mangelt, wenn ich ehrlich bin. Normalerweise gehe ich so richtig im Buch auf, aber diesmal hatte ich das leider nicht.
Wirklich positiv finde ich jedoch Rob, aber dazu kann ich nun wieder kaum was schreiben, weil ich euch dann leider das Ende verraten würde, was ich nicht will.
Deswegen vergebe ich hier gute 5 Stöberkisten, denn es war gut, aber nicht überragend.
Eine Empfehlung für Einsteiger ins Fantasy-Genre in jedem Fall, denn diese können es wirklich genießen. Einem Fantasy-Junkie wie ich es bin würde ich es eher weniger empfehlen, da es viele ersichtliche Wendungen gibt.


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