Samstag, 10. Januar 2015

Rezi - Vampyr: Die Wiedergeburt von Brigitte Melzer

Inhalt:
Schottland im 18. Jahrhundert: Alexandra hat die Chance den geheimnisvollen Vampyr Lucian, den letzten seiner Art, endgültig zu vernichten. Doch ihre Gefühle für ihn machen ihr einen Strich durch die Rechnung - und sie selbst zur Gejagten. Schließlich besitzt sie die einzige Waffe, die Lucian töten kann und hinter der noch andere Vampyrjäger her sind: das Schwarze Kreuz. Lucian tut alles, um Alexandra zu beschützen, doch er kennt auch die alte Prophezeiung, die besagt, dass die Liebe ihm eines Tages den Tod bringen wird ...

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Carlsen (Juni 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355135930X
ISBN-13: 978-3551359308
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,6 cm

Cover:

Meine Meinung:
Da ich Band eins und zwei so sehr mochte, hab ich mich hier total gefreut zu beginnen. Allerdings hielt die Freude leider nicht wirklich lange, denn es hat sich angefühlt, als würde ich mich durch Kaugummi lesen(zumindest für mich).  Alexandra und Lucian kannte man ja schon vom vorigen Band, weswegen einige Dinge schon recht klar waren. Da Alexandra Vampyre hasst, da sie ihre Familie getötet haben, bzw eigentlich war es nur ein einziger Vampyr der das tat, weigert sie sich, sich ihre Gefühle selbst einzugestehen. Und Himmel, das wird mit der Zeit echt furchtbar anstrengend, denn oft kommt es mir dadurch vor, von einem Kleinkind zu lesen, statt von einer erwachsenen Frau, die eigentlich tapfer ihren Weg geht(wie man es bereits aus band zwei kennt). Außerdem wurden ihre Bedenken zum Lucian ständig doppelt und dreifach wiederholt, was für mich den Charakter dessen hatte, dass die Autorin nur unbedingt dieses Buch zu Ende hat schreiben wollen ohne das sie meiner Meinung nach die Spannung so aufbauen konnte. Auch an Lucian muss ich meckern, denn wenn er nicht so viel vor Alexandra verheimlichen würde, würde er für mich nicht eine Art zweiter Edward werden(ja wirklich, er wurde genauso wie Edward, nur ohne Glitzerkrams), was auch nicht wirklich für ihn spricht. Dabei ist die Version der Vampyre von Brigitte Melzer alles andere als Twilight-Like, weshalb mich auch diese Wandlung von Lucian extrem enttäuscht hat. Sicher er war schon ziemlich nett, aber das er dann so auf Gefühls-Heini macht, war dann doch eher negativ für mich. Auch Alexandra hat sich eher zum negativen verändert wie ich finde, denn anstatt sich einzugestehen was sie fühlt, hält sie Lucian auf Abstand ohne wirklich mit ihm über ihre wirklichen Bedenken zu sprechen. Ganz großes No-Go, bis sie schließlich dazu geführt hat, dass ich abgebrochen habe. Ich finde es schade, da der Schreibstil wirklich noch immer bezaubernd ist. Nur fehlt hier komplett die Düsternis, die die vorigen Bände so sehr beherrscht hat.
Ok, ich möchte das Buch an sich nicht schlecht machen, da die Autorin sich sicherlich sehr viel Mühe gegeben hat, aber mir hat´s nicht gefallen, so dass ich hier nur 3 Stöberkisten vergebe. Schade eigentlich, denn ich fand die vorgehenden Bände doch wirklich sehr gut gelungen.
Dennoch ein Tipp für eingefleischte Vampir-Fans.
 



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