Freitag, 12. Dezember 2014

Rezi - Earth Star von Janet Edwards

Inhalt:
Sie träumt von den Sternen. Doch ihr Kampf gilt der Erde.
Als «Earth Girl» gehört Jarra zu den Ausgestoßenen, den Menschen ohne Wert. Mit diesem Schicksal wollte sich die streitlustige junge Frau noch nie abfinden. Doch an einer Tatsache kann auch Jarra nichts ändern: Sie gehört zu den wenigen, die aufgrund eines Gendefekts nicht teleportieren können. Während der Rest der Menschheit fremde Galaxien entdeckt, bleibt für sie nur ein Ort: der blaue Heimatplanet. Der allerdings ist in höchster Gefahr. Der erste Kontakt mit außerirdischem Leben steht bevor. Und die Fremden drohen mit der Vernichtung der Erde ... Um Jarra und ihre Freunde sammelt sich eine Widerstandsgruppe, aber ist der Rest der Menschheit ebenfalls bereit, für den Planeten der Zurückgelassenen zu kämpfen?

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: rororo (2. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499259346
ISBN-13: 978-3499259340
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 4 x 19 cm

Cover:
Das Cover gleicht sehr dem ersten Band, was die Zugehörigkeit zur «Earth Girl» Reihe umso auffälliger macht. Der obere Teil ist hier wieder einem Planeten(vermutlich die Erde) gewidmet, in dem der Kopf eines Mädchens abgebildet wurde. Verglichen mit dem Cover des ersten Bandes, blickt das Mädchen einen intensiver an, was meiner Meinung nach auf ihre unerschütterliche Entschlossenheit zurückzuführen ist. Der untere Teil ist erneut Titel und Autorin gewidmet, zudem wird das Cover in einem rötlich-rosanen Ton gehalten.
Mir gefällt´s.

Mein Eindruck während des Lesens:
Da ich bereits von Band 1 der «Earth Girl» Trilogie sehr begeistert war, ging ich hier bereits mit einer gewissen Erwartungshaltung an Band 2 heran, was mich auch gar nicht enttäuscht hat. Jarra war in diesem Teil eine einerseits starke als auch andererseits extrem schwache(zumindest dachte sie dies immer) Person, was sie meiner Meinung nach sogar noch menschlicher gemacht hat. Sie bezeichnet sich zudem auch nur noch sehr selten als ‚Affe‘ sondern sieht sich selbst menschlicher. Ihre Beziehung mit Fian bekommt in diesem Band einen richtig guten Charakter, was den jungen Mann nur umso sympathischer macht, vor allem bei Leserinnen. Er steht ihr zur Seite und das des Öfteren mit einem gesunden Dickkopf. Was durch die sarkastische Erzählweise auch noch überaus gut zur Geltung kommt.
Allerdings finde ich hier die Informationen auf dem Buchrücken ziemlich irreführend, denn vieles worauf man, sobald man es liest wartet und dann auf etwas komplett anderes trifft. Ich möchte jedoch nicht zu viel verraten.

Meine Meinung:
Ich finde dieses Buch absolut lesenswert, vor allem da es neue Sichtweisen auf die konstruierte Welt der Autorin eröffnet. Man ist Zeuge der großartigen Entwicklung einer so wundervollen Buchheldin und zugleich verleibt man sich auch ihre Ängste ein, was durch die Ich-Erzählweise besonders gut rüberkommt.
Auch hier vergebe ich sehr gute 7 Stöberkisten!
Das einzige was ich an der Reihe richtig gemein finde: Band drei wird definitiv nicht mehr auf Deutsch erscheinen.




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