Samstag, 13. Dezember 2014

Rezi - The darkest London: Winterflammen von Kristen Callihan

Inhalt:
Poppy Lane besitzt eine besondere Gabe, die sie vor den Menschen in ihrem Umfeld geheim hält. Doch dann wird ihr Gemahl Winston von einem Werwolf angegriffen, und Poppys ungewöhnliche Fähigkeiten kommen ans Tageslicht. Winstons Vertrauen in sie ist schwer erschüttert. Kann es ihr gelingen, seine Liebe zurückzugewinnen?

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (6. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802595807
ISBN-13: 978-3802595806
Originaltitel: Winterblaze
Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 32 x 18 cm

Cover:
Das Cover dieses Buches ist sehr einfach gehalten, mit Elementen, die alle ihren eigenen Platz haben. Ganz oben sieht man eine Häuserreihe, deren Häuser verkehrt herum angeordnet wurden, sodass die Schornsteine nach unten zeigen. Genau unter diesen Häusern hat man Titel, Untertitel und den Namen der Autorin eingefügt, sodass dies das Zentrum des Covers bildet. Direkt darunter ist eine Frau mit rotem Haar, deren Augen man jedoch nicht sehen kann. Ich denke dass es sich hierbei um Poppy, die Protagonistin selbst handelt, da auch sie mit rotem Haar beschrieben wird. Die Cover-Poppy hat zwei Eiskristalle im Haar, welche sowohl zum Titel, als auch zu den ihr beschriebenen Kräften passen. Alles in allem sehr gelungen. Ausgeschmückt wurde das Cover noch mit verspielten blumigen Ornamenten an den Seiten und einem grauen Hintergrund. Allein schon deswegen würde ich das Buch unbedingt kaufen wollen, da ich finde das es richtig zum Träumen einlädt.

Mein Eindruck während des Lesens:
Die ersten Seiten waren richtig spannend, als ich mit dem Lesen begann. Jede Figur ist so schön ausgearbeitet, dass man sich prima vorstellen kann, wer wie aussieht und welch Ziele dieser jemand verfolgt. Die Protagonisten hierbei sind Poppy und Winston. Winston hat sich nach einem Werwolfsangriff von seiner Ehefrau Poppy zurückgezogen, weil er fand, sie hätte ihn die ganze Zeit über belogen und da er Lügen als Inspector der Londoner Polizei mehr als andere hasste war das für ihn die wohl offensichtlichste Lösung. Poppy und Winston leiden beide sehr darunter, was sich auch beim Lesen bemerkbar macht, denn man liest sehr oft vom Selbstmitleid der beiden, was teilweise auch nachteilig für den Lesefluss ist. Das Gute hierbei, der rote Faden geht nie wirklich verloren. Es gibt eine große Haupthandlung und mehrere kleine Nebenhandlungen, die sehr gut zusammengeführt worden sind und die man teilweise auch gut durchblicken kann. Alles ist gut recherchiert und auch die Dialoge sind intellektuell gehalten, jedoch mit einer gewissen Prise Erotik.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt mit den Figuren dieser Handlung, was auch ein Pluspunkt ist.

Meine Meinung:
Der dritte Teil der darkest London Reihe ist eigentlich ein sehr starker, allerdings durch das Selbstmitleid der Figuren und dem großen Stolz, der sie eigentlich davon abhält, das zu tun was sie tun wollen, weil sie eigentlich etwas anderes tun müssen, macht es für mich ziemlich schwer vollkommen mit der Handlung mitzufiebern. Das Eintauchen in die Geschichte ist einfach, da der Schreibstil sehr flüssig ist und es einem erlaubt, sich schnell in die Geschichte einzufinden. Alles ist verwoben und dennoch sehr geheimnisvoll in seiner Erzählung.
Was ich jedoch stark kritisieren muss, sind teilweise die Gedanken der beiden Protagonisten Poppy und Winston, denn sie wollen einander, finden allerdings immer wieder Gründe, ihren Stolz vorzuschieben. Dies bekommt irgendwann den Charakter eines Tanzes, bei dem sich beide Figuren kurz gegenüber stehen bis sie sich im nächsten Moment wieder von zwei verschiedenen Ecken eines Raumen ansehen und auch anschreien könnten. Ein ziemliches auf und ab der Gefühle also. Dadurch hat sich für mich die Handlung sehr in die Länge gezogen und das Lesen ziemlich verlängert.
Aus diesem Grund vergebe ich hierfür nur insgesamt 6 Stöberkisten.
Dennoch eine Empfehlung für alle, die gern in ein düsteres London eintauchen möchten.



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